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Kulturpolitik/Kärnten
Unwürdiges Theater mit Pflegerl
18.12.2007 - 13:22
Die Einheitsliste ist erschüttert über das unwürdige Theater, dass mit einer so großen Person des Kärntner Kulturgeschehens, wie es Dietmar Pflegerl war, gespielt wird. Die Verleihung des Kärntner Landeskulturpreises 2007 sollte eine würdige Ehrerbietung an den Theatermacher werden.
Die Einheitsliste ist erschüttert über das unwürdige Theater, dass mit einer so großen Person des Kärntner Kulturgeschehens, wie es Dietmar Pflegerl war, gespielt wird. „Man sollte Pflegerls Hinterlassenschaft in Kultur und Denkweise mit großem Respekt begegnen. Die Kärntner Kleingeistpolitik an der Spitze mit dem Landeshauptmann sollte froh sein, dass auch das Landeskulturreferat von Pflegerls viel gelobter Tätigkeit jahrelang profitiert hat,“ meint EL-Vorsitzender Vladimir Smrtnik.
Jedenfalls wäre der Kulturjournalist Bertram Karl Steiner ein höchst passender Laudator für die posthume Kulturpreisverleihung und diesen Wunschkandidaten sollte man dankend annehmen. „Alles andere würde bedeuten, dass die offizielle Kärntner Kulturpolitik vollkommen von Spießbürgern beherrscht wird. Politik wurde schon immer von der Kultur gerüttelt, denn große Persönlichkeiten der Kultur sind auch Frei-, Vor- und Querdenker. Man zeigt Größe, wenn man der Kultur nicht den Mund verbietet,“ so Smrtnik.
Ausdrücklich begrüßt wird von der EL, dass der diesjährige Landeskulturpreis posthum an Dietmar Pflegerl vergeben wird.


