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Erdbeben- und Atomkatastrophe in Japan

EL-Vorsitzender Vladimir Smrtnik: „Ausstieg aus der Atomnenergie dringendst geboten“

14.03.2011 - 11:14

„Die Erdbeben- und Atomkatastrophe in Japan muss unbedingt zu einem Umdenken in der Energiepolitik führen“, so EL-Vorsitzender Vladimir Smrtnik. Laut Smrtnik ist „die EU gefordert, einen kontinuierlichen Ausstieg aus der Atomenergie zu ermöglichen“.

Smrtnik betont: „Besonders wichtig wäre es, einen Prioritätenkatalog zu erstellen speziell für jene Atomkraftwerke, die in einem erdbebengefährdeten Gebiet liegen. Dazu zählt auch das AKW Krško. Es wäre aber zu billig, sich dabei nur auf Krško zu beschränken. Atomare Gefahren sind europaweit gegeben und auch Österreich setzt auf den Zukauf der Atomenergie.“

Zugleich fordert der EL-Vorsitzende die Politik, vor allem aber auch die EU, auf, sich ohne tagespolitische Polemik ernsthaft und parteiübergreifend der Frage der Alternativenergien zu widmen. „Die tragischen Ereignisse in Japan sollten eine Warnung sein, dass es zu wenig ist, sich alternative Energien nur zu wünschen. Vielmehr ist dringend geboten, die Umsetzung alternativ-energetischer Konzepte auch offensiv zu ermöglichen“, so EL-Vorsitzender Vladimir Smrtnik.