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UNSERE GEMEINDEN

AKTUELLES
08. Feb 2012, Bad Eisenkappel / Železna kapla
Neue Ausgabe “EL-Info”
08. Feb 2012, Bad Eisenkappel / Železna kapla
Anerkennung für verbindende Arbeit von Pfarrer Leopold Zunder
02. Feb 2012, Neuhaus / Suha
Skubel Stefan ist verstorben
TERMINE
09. 02. St. Johann im Rosental/Šentjanž v Rožu, k&k
“Jaka Čop - Fotografski poet slovenskih gora” & “Planine v sliki 2012”
12. 02. Feistritz/Gail / Bistrica na Zilji, Alte Post/Stara pošta
Ausstellung: “Biblische Geschichten” von Željko Uremović
17. 02. St. Johann im Rosental/Šentjanž v Rožu, k&k
“Stara garda (Die Eisernen)” - Aldo Nicolai
09. 03. Wien/Dunaj, KSŠŠD, Mondscheingasse 11 (rdeča vrata / rote Tür), 7. Bezirk
Lutke Mladje KDZ: “Sončni bogovi / Die Sonnengötter”
LINKS
DIE KÄRNTNER SLOWENEN
Beginn der Nationalen Frage
Menschen unterschiedlicher Muttersprache lebten jahrhundertelang nahezu konfliktfrei neben- und miteinander. Was war es nun, das dazu führte, dass in der zweiten Häfte des 19. Jahrhunderts plötzlich die Sprache, die man sprach, so wichtig wurde?
Spätestens seit der Franzoesischen Revolution konnten sich die europäischen Monarchen nicht mehr auf das Gottesgnadentum berufen, absolut regieren und stolz auf einen ”Vielvölkerstaat” herabblicken. Das ”Volk”, hauptsächlich das Bürgertum, erhob Anspruch auf politische Mitbeteiligung. In einem ”Vielvölkerstaat” wie der Habsburgermonarchie gab es viele verschiedene sprachlich-ethnische Gruppen.
Durch Abgrenzung von ”den anderen” begannen sie, sich als eigene ”Nation” zu verstehen und um Vorherrschaft oder zumindest um Gleichberechtigung und Autonomie zu kämpfen. ”Nation” wurde zu einem politisch bestimmenden Element. Dazu gehören konnte nur, wer die gleiche Sprache sprach und eine gemeinsame Abstammung, Kultur und Geschichte nachweisen konnte.
Auch im Kronland Kärnten mit seiner deutsch- und slowenischsprachigen Bevölkerung entstand solcherart ein ”nationaler Konflikt”. Die Käntner Slowenen lebten und leben im süd-östlichen Teil des Landes. Hier waren die Bauernhöfe viel kleiner als im durchgehend deutschsprachigen Norden und kaum lebensfähig. Die Eliten in den Städten und Märkten sprachen vorwiegend Deutsch. Die ökonomische Besserstellung verleitete Vertreter der Mehrheitsbevölkerung, die eigene deutsche Sprache und Kultur als höher stehend zu bewerten als die der Slowenen und daraus auch eine politische Vormachtstellung für Vertreter der eigenen Sprachgruppe abzuleiten.


