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Ulrichsbergtreffen 2008
Smrtnik (EL): Ulrichsbergtreffen anders gestalten oder beenden
26.08.2008 - 10:43
EL-Vorsitzender Smrtnik ist für eine Neugestaltung des Ulrichsbergtreffens oder seine Beendigung
Das Ulrichsbergtreffen gilt offiziell zwar als Gedenkveranstaltung an die Soldaten und Opfer des zweiten Weltkriegs, in Wirklichkeit war es Jahrzehnte lang ein Treffen nationalsozialistischer Kameraden im Geiste des Nationalsozialismus. Für EL-Vorsitzenden Vladimir Smrtnik ist ein Mitwirken von hohen politischen Vertretern ein unhaltbarer Zustand im 21. Jahrhundert im vereinten Europa.
„Der Nationalsozialismus hat auch dem Großteil der heimischen Bevölkerung nichts als Leid gebracht. Dass der Kärntner Landeshauptmann Haider und Klagenfurts Bürgermeister Scheucher trotzdem für Ansprachen zur Verfügung stehen, zeugt von null politischer Moral in Wahlkampfzeiten. Die NS-Leidtragenden und Opfernachkommen sowie die demokratische Gesellschaft werden sich ihr Bild davon machen“, ist Smrtnik bestürzt über die politische Unverfrorenheit der beiden hohen Politiker.
Smrtnik konzediert zwar dem Vorstand der Ulrichsberggemeinschaft Peter Steinkellner Bestrebungen, dem Treffen die neonazistische Punzierung zu nehmen, nur fallen sie nicht auf fruchtbaren Boden, wie die jüngsten Bewerbungen in neonazistischen Kreisen beweisen.
Für Smrtnik sollte das Ulrichsbergtreffen ein vollkommen neues Gesicht bekommen mit neuem Inhalt im Sinne eines „nie wieder“: „Sollte dies nicht gelingen, muss man diese
NS-verherrlichende Gedenkveranstaltung auslaufen lassen. höchst an der Zeit, dass aufrechte Politiker mit Zivilcourage wie Rudi Vouk eine demokratische und menschenfreundliche Politik vorzeigen“, meint der EL-Landesvorsitzende.



