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Neue inhaltliche Ausrichtung des 10. Oktober
Ortstafelfrage in Kärnten weiter ungelöst
06.10.2008 - 11:08
Das im Rahmen der 10.-Oktober-Feiern wiederholte Einschießen von Landeshauptmann Haider und Abwehrkämpferbund auf die Kärntner Slowenen zeugt davon, dass man in dieser Angelegenheit nicht Willens ist umzudenken, sondern weiterhin die eingeengte Sichtweise bemüßigt, der die slowenische Volksgruppe als (noch nicht ganz) besiegten bösen Feind der Deutschkärntner hinstellt.
„Sowohl KAB-Obmann Schretter, der am Ulrichsberg weiterhin über die Angst eines „slowenischen Territoriums“ phantasierte, als auch LH Haider, der in seiner Ansprache die Ortstafelfrage als „nicht ungelöst“ bezeichnete, sind offenbar nicht gewillt zum gewünschten Kärntner Frieden beizusteuern“, stellt EL-Landesgeschäftsführer Adrian Kert fest.
„Der 10. Oktober 1920 dürfte heute in Kärnten nicht im Geringsten als Aggression der slowenischen Volksgruppe gegen die Deutschkärntner verstanden werden. Leider wird die Volksgruppe bei diesen Oktoberfeiern aber noch immer als Feindbild missbraucht.“
Kert bekräftigt in Richtung LH Haider, die Ortstafelfrage einzig und allein als Anerkennung mit immensem symbolischem Wert anzusehen. Hinsichtlich der Oktoberfeiern sollte deren Inhalt anders gestaltet werden, nämlich als Gedenken an unschuldige Kriegstote und jene Heldinnen und Helden, die auch im Krieg ihre Menschlichkeit bewahrt haben, sowie auf ein „Nie wieder!“, so EL-Landesgeschäftsführer Adrian Kert.



