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Nationalratswahlen 2008
Offenbarungseid des Grünen Köchl
21.08.2008 - 07:38
Smrtnik: Köchl spricht offen aus, wieso Kärntner Slowenen nicht auf Grüne zählen können
Der Spitzenkandidat der Grünen in Kärnten für die Nationalratswahl 2008 Matthias Köchl spricht nun laut aus, warum sich die Enotna lista (EL) und Rudi Vouk entschlossen haben, bei den Nationalratswahlen nicht mit den Grünen, sondern gemeinsam mit dem LIF anzutreten.
Köchl erklärte nämlich in der Kronenzeitung von Mittwoch, dem 20. August, klar und offen: „Dass Rudi Vouk bei den Liberalen antritt, könnte uns helfen. Vor allem auch, weil wir uns aus der Ortstafelfrage etwas heraushalten. Die Leute haben doch
andere Probleme.“
Diese Argumentation erinnert an die Aussagen von Landeshauptmann Haider, der seine Ignoranz dem VfGH gegenüber mit „anderen Problemen der Bevölkerung“ wegwischt.
„Die Grünen geben uns mit dieser Aussage zu wissen, warum sie die EL eher als Klotz am Bein sehen, denn als Opfer der Nichteinhaltung des Rechtsstaates, dem man als demokratische Partei beistehen muss. Durch Matthias Köchl wurde dies endlich auch öffentlich ausgesprochen, dass man dieses Thema nicht mehr so ernst nimmt“, stellt EL-Vorsitzender Vladimir Smrtnik fest und sieht sich bestätigt in der strategischen Partnerschaft mit dem LIF.


