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Kanalisation/ Wassergenossenschaft Aich/Dob
Keine weitere Belastung der Gemeindebürger
16.01.2008 - 10:46
Die Gemeinde Bleiburg/Pliberk hat mit einem Mehreitsbeschluss von SPÖ und ÖVP der Bevölkerung der Ortschaften Aich/Dob, Wiederndorf/Vidra vas und Schilterndorf/ Čirkovče eine weitere finanzielle Belastung aufgebürdet. Den Konkurs der Wassergenossenschaft Aich/Dob soll demnach die unschuldige Ortsbevölkerung zahlen durch Erhöhung der Kanalgebühren.
Nur die Einheitsliste/Enotna lista stimmte empört dagegen.
Nach dem Konkurs der Wassergenossenschaft Aich/Dob durch unglückliches Wirtschaften, die das Land mit Förderunwürdigkeit der dezentralen Kanalvariante bestrafte, wurde nach Übereinkunft mit dem Masseverwalter und dem Land Kärnten im Gemeinderat (SPÖ- und ÖVP-Beschluss) beschlossen, sowohl die Bereitstellungsgebühr als auch die Benützungsgebühr für die Kanalisation zu erhöhen.
Für die Einheitsliste/ Enotna lista stellt sich dabei die Frage, ob die Förderungsabsage vor allem auch mit der dezentralen Kanalvariante zu tun hat.
Die EL macht auf die gravierenden Auswirkungen einer finanziellen Mehrbelastung aufmerksam: finanzieller und psychischer Druck, Unverkäuflichkeit von Baugrundstücken, Abwanderung aus den Ortschaften.
EL-Fraktionschef Jurij Mandl ist empört über die Härtepolitik von Bürgermeister-SPÖ und ÖVP:
„Es kann und darf nicht sein, dass die gesamte Bevölkerung für ein unglückliches Agieren Einzelner büßen soll. Offenbar versteht nur die EL die Sorgen der betroffenen Bevölkerung,“ so Mandl, der bei SPÖ und ÖVP jeglichen Nachdruck bei Förderansuchen vermisst.


