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Zweisprachiges Namensgut in der Bergwelt
EL-Initiative für zweisprachiges Kärntner Namensgut auf Bergwegweisern
04.11.2008 - 14:56
Mit einem Brief an den Österreichischen Touristenklub (ÖTK) startete die Enotna lista eine Initiative zur Erhaltung des ganzheitlichen, deutschen und slowenischen, Namensgutes in der Kärntner Gebirgswelt. Die gelben ÖTK-Bergtourentäfelchen sind längst zum lieb gewonnenen Hinweis für Bergwanderer geworden.
In Südkärnten vor allem in den Karawanken, aber auch anderswo, gibt es neben deutschen Bergnamen auch slowenische, oftmals entstammt die deutsche Bezeichnung sogar dem slowenischen Bergnamen, vor allem auch im Volksmund. „Es ist einem Kulturgebiet kultur-historisch nur dienlich auch das ganzheitliche Namensgut öffentlich zu präsentieren und auch für Touristen sicherlich von Interesse“, meint EL-Landesgeschäftsführer Adrian Kert.
Einige Beispiele für zweisprachige Bergnamen in den Karawanken: Petzen-Peca, Vellacher Kotschna-Kočna, Storschitz-Storžič (sprich Storschitsch, von stor-Baumstumpf), Ferlacher Horn-Grlovc (sprich Grloutz, im heimischen Volksmund Harloutz), Hochstuhl-Stol (sprich Stou, Vgl. im Bärental die Stou-Hütte), Mittagskogel-Jepa uva.
Im Sinne der Erhaltung alteingesessener Bergnamen wäre es kulturell und dem historischen wie auch aktuellen Kärntner Namensgut sehr zweckdienlich, auf die ÖTK-Wegweisern auch slowenische Bergbezeichnungen anzubringen.



