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EL: für erneuerbare Energiequellen und Entlastung der Bevölkerung

20.06.2008 - 09:21

Durch die neueste Preisexplosion für Gas beim russischen Gaslieferanten Gazprom sollte das geplante Gasdamfkraftwerk (GDK) in Klagenfurt/Ebenthal sofort gestoppt werden. „Beim Gaspreis zeichnet sich dieselbe Preissteigerung ab, wie es beim Rohöl der Fall ist“, meint EL-Landesgeschäftsführer Adrian Kert.

Kert appelliert an die verantwortlichen Landes- und Stadtpolitiker durch den GDK-Bau „kein Finanzdebakel für die Bevölkerung heraufzubeschwören, sondern die Finanzflüsse in erneuerbare und umweltfreundliche Energiequellen zu leiten“.
Eine stufenweise größere Energieunabhängigkeit sei der richtige Weg für die Kärntner Energiezukunft. Als besonders interessantes Modell bieten sich Biomassekraftwerke an, die durch Bioabfall (z. B. Holzabfälle) angetrieben werden: „Durch Anwendung von Holzabfall für den Kraftwerksantrieb umgeht man die Gefahr von Lebensmittelmissbrauch und in der Folge würde sich das sicher auch in der Geldbörse der Bevölkerung bemerkbar machen. Und Holz hätten wir in Kärnten zur Genüge, wie Experten versichern.“
Die Landespolitik ist gefordert, dem Energiebereich absolute Priorität zuzuordnen, denn die Energiepreise geraten auf allen Gebieten aus den Fugen: „Das geht nun schon an die Grenze der Zumutbarkeit, wenn der Großteil der Einkünfte in Energieausgaben, wie Heizung, Strom und Kraftstoff fließt und man dem durch die objektiven Lebensumstände hilflos ausgeliefert ist“, verweist Kert auf die großen Sorgen der Bevölkerung.
Die steigenden Energiepreise ziehen Preissteigerungen auch in anderen lebenswichtigen Bereichen mit sich, denn auch Lebensmittelpreise steigen durch höhere Energiepreise.

Deshalb fordert die EL vom Bund vor allem eine weitere bemerkbare Erhöhung des Kilometergeldes und eine größere Unterstützung von Pendlern sowie auch großzügige Förderungen auf Alternativenergie. Sinnvoll wäre auch eine Sonderförderung für den Austausch von Ölheizungen mit Umstieg auf Alternativenergie.