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Vertreibung der Kärntner Slowenen
Würdevoller Gedenkgottesdienst, würdevolle Gedenkveranstaltung
17.04.2012 - 10:50
Vor 70 Jahren, am 14. und 15. April 1942, wurden 300 slowenische Familien mit über 1000 Angehörigen, von Kleinkindern bis Großeltern, von den Nationalsozialisten gewaltsam aus ihrer Kärntner Heimat vertrieben. Viele kehrten nie mehr zurück, jenen, welchen nach Kriegsende dieses Schicksal erspart geblieben war, aber wurden bei der Rückkehr auf ihre Heimathöfe zahlreiche Hürden in den Weg gelegt, wurden sie vielfach verachtet, wurden deren leidvolle Erlebnisse erst nach Jahrzehnten mit nötiger Achtung und Würde anerkannt.
Würdevoll waren am Sonntag, den 15. April, auch der Gedenkgottesdienst im Klagenfurter Dom mit Bischof Alois Schwarz sowie die Gedenkveranstaltung im Klagenfurter Konzerthaus zu Ehren der vertriebenen Opfer des Nationalsozialismus. Besonders beeindruckend waren die Worte der Entschuldigung von Bischof Schwarz im Namen der Kirche und der zahlreiche Besuch seitens der Jugend.
Sowohl die Domkirche als auch der große Saal im Konzerthaus waren bis auf den letzten Platz gefüllt. Anwesend waren u a. auch die slowenische Ministerin für Auslandsslowenen, Ljudmila Novak, die Generalkonsulin der Republik Slowenien in Klagenfurt/Celovec, Dragica Urtelj, der Bürgermeister von Klagenfurt/Celovec, Christian Scheider, EL-Vorsitzender Vladimir Smrtnik sowie die Kammerräte der Südkärntner Bäuerinnen und Bauern (SJK), Stefan Domej, Bgm. Franz-Josef Smrtnik und Maria Mader-Tschertou.
Wer es jedoch nicht der Mühe wert gefunden hat, seine Ehrfurcht den von den Nationalsozialisten vertriebenen slowenischen Familien durch persönliche Anwesenheit zu erweisen, war die hohe Landespolitik.
Foto: Der große Saal des Konzerthauses war übervoll



