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Zukunftsfonds Kärnten
Smrtnik (EL): Zukunftsfonds auch für die Glasbena šola und Kindergärten
25.04.2008 - 09:49
Die Finanzmittelverteilung der Gelder aus dem Zukunftsfonds, die Landeshauptmann Haider und andere Landespolitiker in Projekte investieren möchten, ist "einseitig" und wenig durchdacht, meint EL-Vorsitzender Vladimir Smrtnik.
Smrtnik hat nichts dagegen, wenn auch in die sportliche Infrastruktur investiert wird, sehr wohl aber ist er skeptisch, ob es mit einer verantwortungsvollen Finanzpolitik in Einklang zu bringen ist, wenn überzogene finanzielle Forderung einzelner "abgetakelter" Fußballprofis über die Schiene "Zukunftsfonds" finanziert werden.
In diesem Zusammenhang fordert Smrtnik von der Landespolitik, auch Einrichtungen der Kärntner Slowenen zu berücksichtigen:
"Die Musikschule Slovenska glasbena šola bräuchte in diesem Zusammenhang zum Auslangen um etliches weniger als der Profifußballklub Austria Kärnten." Smrtnik gibt zu bedenken, dass der Glasbena šola jährlich nur ca. 100.000 Euro fehlten, um sorglos arbeiten zu können.
Darüber hinaus werden auch private zweisprachige Kindergärten geradezu gestürmt von Interessenten: "Es gibt dafür nicht genug Plätze und auch nicht genug öffentliche Mittel", verweist Smrtnik auf eine traurige Tatsache in diesem zukunftsweisenden Projekt. Auch in diesem Bereich wäre viel Potential für sinnvolle Investitionen.
Für den EL-Vorsitzenden wären Investitionen in wichtige, aber finanziell gefährdete Volksgruppenprojekte, die den Dialog unter den beiden Kärntner Volksgruppen am besten fördern, eine sehr nützliche Zukunftsinvestition zum Wohle der kommenden Generationen.


