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DIE KÄRNTNER SLOWENEN

Volkszählungen

Volkszählungen

Die seit 1880 durchgeführten amtlichen Volkszählungen weisen einen ständigen Rückgang der slowenischen Bevölkerung in Kärnten aus. Die Resultate waren immer Gegenstand heftiger Auseinandersetzungen. Schon die Frage nach der Umgangssprache begünstigte die im Lande dominante deutsche Sprache. 1923 wurde gar nach der ”Denksprache” gefragt.
Die nach der Volksabstimmung 1920 erhobenen Zahlen wurden vielfach angezweifelt. Landeshauptmann Florian Gröger, ein Sozialdemokrat, hatte 1922 den Wiener Zentralstellen von 65.000 Slowenen berichtet. Selbst der Sekretär des Kärntner Landbundes sprach 1928 von einem ”Dritteil” der Slowenen an der Landesbevölkerung, also von rund 123.000 Menschen.

Die NS-Volkszählung von 1939 ergab 43.179 Personen mit slowenischer Muttersprache (in den Kategorien ”slowenisch” und ”windisch”).

VolkszählungKriteriumKärntner Slowenen
1848 nach Schätzung des Landesausschusses in den Grenzen des Herzogtums Kärnten 114.000
1880 (in den Grenzen nach 1920) 85.051
1890 Umgangssprache 84.667
(96.319 in den Grenzen des Kronlandes)
1900 Umgangssprache 75.136
1910 Umgangssprache 66.463
1923 Denksprache 34.650
1934 Zugehörigkeit zum Kulturkreis 24.875
1939 Muttersprache
Volkstumszugehörigkeit
43.179
7.715
1951 Umgangssprache 42.095
1961 Umgangssprache 24.911
1971 Umgangssprache 20.972
1981 Umgangssprache 16.552
1991 Umgangssprache 16.461
2001 Umgangssprache (vorläufiges Ergebnis; nach der Schulverordnung vom 3. Okt. 1945) 12.586