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Musikschule Glasbena šola:
»Müssen schlucken, was man uns vorlegt.«
02.04.2008 - 09:31
Wie das Landeshauptmannbüro berichtet, wird der slowenischen Musikschule Glasbena šola nun die gewährte Unterstützung für das laufende Jahr genehmigt.
Der Vorsitzende der Glasbena šola Božo Hartmann widerspricht aber, dass der Vertrag verhandelt wurde: „Kulturreferent LH Haider setzte uns den Betrag vor die Nase und wir mussten ihn nolens volens schlucken, da wir das Geld bitter nötig haben, um die Infrastruktur aufrechterhalten zu können.«
Hartmann beklagt auch, dass die Glasbena šola zumindest zweimal soviel Unterstützung bräuchte, um die grössten Sorgen los zu sein: »Das wäre zwar immer noch nur ein Drittel der Subvention an das Landesmusikschulwerk, aber wir könnten leichter schlafen.«
Die Glasbena šola ist derzeit auch sehr an Subventionen aus Slowenien und jenen aus dem Topf des Bundeskanzleramtes gebunden, was Hartmann sauer aufstößt: »Wie kommt Slowenien dazu, die Glasbena šola finanzieren zu müssen, damit sie nicht zusperren muss, wo doch die Eltern jedes Kindes in der Glasbena šola dieselben Steuern in jenen Topf zahlen, aus dem das LMSW voll finanziert wird - die Glasbena šola aber nur zu einem Bruchteil daraus Förderungen bezieht; wie kommen außerdem die anderen Kulturvereine dazu, auf jene Gelder aus dem Topf des Budeskanzleramtes verzichten zu müssen, weil sie die Glasbena šola für ihren hohen Personalbedarf braucht, nur weil auf Landesebene keine gerechte und brauchbare Lösung gefunden wird,« ist Hartmann empört.
Deshalb freut es Hartmann, dass der Beirat beim Bundeskanzleramt dieses Problem nun der Volksanwaltschaft zur Prüfung vorgelegt hat.
Die Enotna lista pflichet der Glasbena šola in ihrer Kritik voll bei und fordert das Land Kärnten auf, die Mittel gerecht zu verteilen, meint EL-Vorstandsmitglied und Finanzreferent Stefan Kramer.



