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“Haus der Gastfreundschaft” würde niemanden stören!

29.06.2009 - 11:00

Utl: BZÖ Politiker sollen Probleme lösen helfen und nicht negative Emotionen schüren

In Kärnten sitzen die politischen Amokläufer im BZÖ und nicht in den Gemeindestuben“, kommentiert EL-Chef Vladimir Smrtnik die aggressive Reaktion der BZÖ Spitzen Scheuch und Dörfler gegenüber gesprächsbereiten Bürgermeistern im Zusammenhang mit einem Asylheim in Südkärnten.


Faktum ist, dass wir in Kärnten seit mittlerweile 10 Jahren eine BZÖ dominierte Regierung haben. Die Wirtschaftsdaten sind schlecht, die Verschuldung rekordverdächtig. "BZÖ-Politker bedienen sich schamlos am Steuertopf, ob bei der Parteienfinanzierung, ob bei unnötigen Großprojekten oder horrenden Gagen für Steuerberater oder BZÖ – nahe Manager" so Smrtnik, "Leidtragende sind die Bevölkerung und die Gemeinden".

BZÖ-Politiker (vormals FPÖ) waren auch führend daran beteiligt, dass seinerzeit das Zellstoffwerk Obir in Rechberg die Pforten geschlossen hat. Eisenkappel hat über 220 Arbeitsplätze verloren und hat seit der Schließung an die 1000 Einwohner weniger. Die finanzielle Lage der Gemeinde ist äußerst schwierig und wird aufgrund der desaströsen Politik der BZÖ-Landesspitze auch nicht besser.

Der Vorstoß von Bürgermeister Franz-Josef Smrtnik ist daher ein absolut notwendiger und verständlicher Hilfeschrei aus einer strukturschwachen Gemeinde. "Ein Haus der Gastfreundschaft", so würde Smrtnik dieses Projekt benannt haben wollen, wäre eine Chance die Region aus der misslichen Lage zu führen. Es sollte ein Aufnahmezentrum vor allem für Familien mit Kindern sein, regt der EL-Chef an. "Ein Haus der Gastfreundschaft" würde in keiner Weise der touristischen Entwicklung der Region im Wege stehen.