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Zweisprachige Ortstafeln

EL/Kert: BZÖ-Kanonaden in Richtung zweisprachige Ortstafeln entzweien die Bevölkerung

20.11.2008 - 10:57

Utl.: Die totale Verweigerung von Landeshauptmann Dörfler zu zweisprachigen Ortstafeln am Volksgruppenkongress sind eine Absage an Südkärntner Identität

Befremdend findet EL-Landesgeschäftsführer Adrian Kert die Aussagen des Kärntner BZÖ-Landeshauptmanns Gerhard Dörfler im Rahmen des Volksgruppenkongresses in Klagenfurt zum Thema zweisprachige Ortstafeln.


„Wenn sich ein Landeshauptmann just am Volksgruppenkongress gegen jegliche weiteren Ortstafeln ausspricht und dabei nach Jahrzehnte langem politischem Versäumnis von zu schnellem Tempo für die Bevölkerung spricht, stellt sich die Frage, was Dörfler damit bezweckt. Ein Volkgruppenkongress ist jedenfalls keine Plattform für Polemik zum Schaden der Volksgruppen.“
Vollkommen unverständlich ist für Kert auch der Bogen, den Dörfler spannt von den Ortstafeln zu den Skipisten auf der Petzen/Peca bis zur globalen Weltwirtschaftskrise:
„Als Tourismusreferent müsste er doch wenigstens schon erkannt haben, dass auf der Petzen einen Großteil der Wintertouristen Gäste aus dem angrenzenden Slowenien ausmachen. An den Petzenliften gibt es Beschreibungen in Französisch, aber nur Slowenisch soll die Bevölkerung überlasten? Diese Logik muss der Landeshauptmann erst erklären“, so Kert.
Der Landeshauptmann sollte in seiner Funktion über die Parteigrenzen hinweg denken können und nicht so tun, als ob das BZÖ gleich Kärnten ist. Zweisprachige Ortstafeln sind nicht lebensbedrohlich und kein Klimavergifter im Gegensatz zu grundlosen Antikampagnen, die auf Angstmacherei und sinnleerer Argumentation basieren: „Die BZÖ-Kanonaden in Richtung zweisprachige Ortstafeln sind ein Schuss vor den Bug der Kärntner Slowenen und eine Entzweiung der Menschen im Land.“
Die EL als Südkärntner Regionalpartei freut es jedenfalls, dass sich die Zivilbevölkerung, aber auch die Mehrheit der politischen Parteien immer mehr der dualen sprachlich-kulturellen Identität Südkärntens bewusst sind und damit dem BZÖ zeigen, dass der Großteil in Kärnten den Willen der Kärntner Slowenen sich auch als Volksgruppe zu erhalten, zu entwickeln und dies mit dem Land zu teilen als gewünscht ansehen, meint EL-Landesgeschäftsführer Adrian Kert.