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Gratulation
EL gratuliert herzlichst Dr. Valentin Inzko!
11.03.2009 - 13:52
Der Kärntner Slowene Dr. Valentin Inzko steht als internationaler Bosnien-Beauftragter so gut wie fest. Aus dem Außenministerium heißt es, die USA hätten nun "informell grünes Licht" für die Ernennung des österreichischen Diplomaten gegeben.
Der offizielle Beschluss über den internationalen Bosnien-Beauftragten soll Ende März bei der nächsten Sitzung des Friedensimplementierungsrates (PIC) in Sarajevo erfolgen, war zu erfahren.
Dem PIC gehören 55 Staaten an und er soll die Umsetzung des Friedensvertrages von Dayton (1995) überwachen.
Inzko wurde von der Europäischen Union für das Amt des internationalen Bosnien-Beauftragten vorgeschlagen, nachdem der bisherige Amtsinhaber Miroslav Lajcak Ende Jänner das Amt des slowakischen Außenministers übernommen hatte.
Seit rund drei Jahrzehnten befasst sich der aus Suetschach/Sveče im Rosental stammende zweifache Vater schwerpunktmäßig mit dem Balkan-Raum. Der promovierte Jurist und Absolvent der Diplomatischen Akademie in Wien war Presseattaché an der österreichischen Botschaft in Belgrad (1982-86), Leiter einer Mission der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) im serbischen Moslem-Gebiet Sandschak (1992), Botschafter in Sarajevo (1996-99) und schließlich Leiter der Südosteuropa-Abteilung im Wiener Außenamt (1999-2005).
Diplomatische Erfahrungen sammelte Inzko auch im UNO-Entwicklungshilfebüro in der Mongolei (1974-78) und Sri Lanka (1978-80), an der österreichischen UNO-Vertretung in New York (1986-89) sowie als Vizechef der Presseabteilung des Wiener Außenamts (1989-90).
Von 1990 bis 1996 baute er in Prag das dortige Österreichische Kulturinstitut auf, das im Jahr 1993 eröffnet wurde. Seine bisher letzte Station war die österreichische Botschaft in Ljubljana, die Inzko seit Anfang 2005 leitet.
Als Haider im September 2006 die Parole "Kärnten wird einsprachig!" ausgab, entzog Inzko dem Landeshauptmann gar in einem offenen Brief das Du-Wort, und schrieb ihm ins Stammbuch: "Wenn Gott es gewollt hätte, hätte er für die ganze Welt eine einzige Sprache erschaffen. In Kärnten schuf er zwei. Seien wir doch stolz darauf", betonte Inzko, der neben den beiden Kärntner Landessprachen auch Englisch, Französisch, Serbokroatisch, Russisch und Tschechisch spricht.
Die EL, deren Kandidat Inzko auch bei den Gemeinderatswahlen in seiner Heimatgemeinde Feistritz im Rosental war, gratuliert zu diesem Karrieresprung und großartigem persönlichen Erfolg und wünscht Inzko weiterhin viel Erfolg.



