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2011
Zweisprachige Ortstafeln
Dem „Gusenbauer – Modell“ habe ich zugestimmt!
Der ehemalige Bundeskanzler Alfred Gusenbauer hat, so wie schon sein Vorgänger Schüssel, den Versuch unternommen, die Ortstafelfrage zu lösen. Dem sogn. „Gusenbauer – Modell“ haben im Juni 2006 alle Volksgruppenorganisationen (Rat, ZV, Gemeinschaft) und auch die EL als Sammelpartei, zugestimmt.
Was hat dieser Vorschlag umfasst: ua. 162 zweisprachige Ortstafeln. Das wären um 21 mehr, als im sogn. „Schüssel – Modell“ der schwarz-orangen Regierung. Problematisch war damals, dass der Entwurf keinerlei Systematik aufgewiesen hat. So wurden mehrere kleinere Orte in die Liste der betroffenen Gemeinden aufgenommen, größere Südkärntner Orte wie etwa Eberndorf / Dobrla vas oder Sittersdorf / Žitara vas, wurden auf Druck der dortigen SPÖ – Bürgermeister nicht berücksichtigt. Eine Öffnungsklausel, die für die Zukunft zusätzliche zweisprachige Ortstafeln ermöglicht hätte, wollte Gusenbauer nicht. Stattdessen wurde ein „Konsensausschuss“ vorgeschlagen, dessen Aufgabe es wäre, das Zusammenleben beider Volksgruppen in den Gemeinden positiv mit Projekten des Miteinander und mit Förderungen zu begleiten. Auch wurde eine volksgruppenfreundliche Reform des VGG (Volksgruppengesetz) zugesagt sowie ein Paket von Förderungen für Einrichtungen der Volksgruppe - wesentlich genauer als im aktuellen Vorschlag - ausformuliert.
Der nun vorliegende Kompromissvorschlag ist - soviel derzeit bekannt ist - nicht besser, aber auch nicht schlechter als das Gusenbauer – Modell. Aus der Sicht der EL kann ich nur sagen, dass für uns eine positive Lösung dieser Frage sehr wichtig wäre. Ich bin überzeugt davon, dass danach eine neue „Zeitrechnung“ für das Miteinander in der Region beginnen würde. Es ist längst an der Zeit, nach vor zu schauen und die Potentiale der Region voll auszuschöpfen. Ein viel zu langwieriger Kampf um Ortstafeln aber hemmt vieles andere. Daher wäre mein Appell, dass weiterverhandelt werden soll! Dringende Nachbesserungen und Konkretisierungen sind geboten. Es muss der Volksgruppe die Möglichkeit geboten werden, dem Vorschlag aus Überzeugung zuzustimmen.
Als Vorsitzender der EL bin ich gerne bereit mich einzubringen, um in Gemeinsamkeit dringend gebotene Verbesserungen des vorgelegten Kompromissvorschlages zu erarbeiten. Es geht vor allem auch um die langfristige Absicherung von Einrichtungen der Volksgruppe, wie Musikschule, Kindergärten ua.
Der Vorstand der EL wird am kommenden Montag die weitere Vorgangsweise in dieser Frage beraten.
KOMMENTARE
Nicht nur aus der Sicht der EL wäre eine positive Lösung dieser Frage sehr wichtig, sondern für das gesamte "Unterland". Seit Jahrzehnten gibt es schon die Streitereien um diese Ortstafeln, sollte nun eine Einigung erzielt werden müssten wohl alle sehr glücklich darüber sein. Natürlich sollte dies eine Einigung sein, mit der beide Parteien leben können, aber wenn man so stur auf seiner Position beharrt kann man keinen Kompromiss finden.
Ich bin einer Meinung mit Hrn. Mag. Smrtnik, dass die Ortstafelfrage bis jetzt einfach Thema Nummer 1 war, und viele andere vielleicht wichtigere Anliegen der Volksgruppe nach hinten gestellt wurden. Nun kann das anders werden.
Auch das Zusammenleben der Volksgruppen wird dadurch positiv beeinflusst werden. Viel vom Negativ-Image ist schon verloren gegangen, nicht zuletzt durch Vertreter wie Inzko und Smrtnik.
Kritiker wird es immer geben, man kann es nie allen recht machen. Doch solange es mehr Befürworter gibt die einem den Rücken stärken, hat man wohl etwas richtig gemacht!
Wir warten alle, egal ob slowenische Volksgruppe oder nicht, auf eine endgültige, nachhaltige Entscheidung und ich persönlich glaube und hoffe dass es nun bald soweit sein wird!
08.04.2011 11:43 | G S
Hallo Vladimir,
jedenfalls könnte ich mit einerm höheren Anteil als 10% - 12,5% nicht zustimmen.
Weiters sollte eine flexibilität für später - zusätzliche zweisprachige Ortstafeln bestehen.
Zumindest ist ja nun einmal Bewegung in die endlose Geschichte gekommen und wer weiß, vielleicht gibt es ja doch noch einen akzeptablen Kompromiss.
Liebe Grüße aus Wien
Gerhard
07.04.2011 14:47 | Gerhard Fuchs
@ borec
se ne mislim delat važnega po spletu in se tudi ne hvalim vsak dan pred ogledalom!
sem pa mnenja da se s pravicami ne baranta kot pa na benediktinskem trgu za kilogram mesa...
07.04.2011 14:10 | Dominik Pipp
Macht doch endlich Schluss mit dem Thema. Gut, dass es auch vernünftige VolksgruppenSPRECHER gibt. Hoffe sehr auf eine Lösung!!! Hab nämlich schon längst die Schn.... voll von dem Thema!
07.04.2011 13:50 | Alfred
To bo pa najbrž preživel Vladej, če ti meniš, da je zapravil kredit pri tebi. Ti imaš lahko igro, ko od Dunaja sem pišeš neke čudne komentarje preko spleta, pozivaš predsednika NSKS naj ostopi in kritiziraš predsednika EL. Včasih imam vtis, da se igraš iz vseh, ki se itak mujajo po najboljši vesti in zavesti. Tak vem, da so ti tudi vse institucije koroških Slovencev, ki pač živijo od podpor deveta briga. Če Glasbene šola propade, bom jaz brez posla, tiolko da veš. Z menoj pa moja družina berez "Alleinerhalter". Sem res vesel, da imamo ljudi kot je predsednik EL, ki ravnajo odgovorno. Upam, da bo tudui NSKS ostal pri pameti, kljub takim pametnjakovičem kot si ti!!! Glavno, da se teptaš po prsih in najbrž v ogledalo vsako jutro tuliš - " ma Pipp, ti si ta pravi, edini slovenski Ahmadinedžad!"
07.04.2011 12:57 | Borec
kaj pa naj človek sedaj počneš s tem komentarjem???
ravnokar sem si poslušal tvoj včerajšni komentar na spletni strani orf-a, in ne vem kaj si naj na to spet enkrat mislim, kot verjetno tudi nekateri drugi...
na vprašanje ali je zate teh 17,5% ena alternativa, kateri bi lahko privolili, daš od sebe, da ne poznaš paketa, ki je še zraven pri tem kompromisu. glede glasbene šole, vrtcev, itd.
dvojezični napisi so pravica manjšine, kot tudi vse dodatne pravice, ki jih sedaj zavežejo v en paket.
Za sistemsko financiranje glasbene šole, medialno zaskrbo, vrtce, šolsko vprašanje ali pa uradni jezik ne smemo se pustiti pri napisih tlačiti navzdol.
te pravice imamo itak in ni mi treba tukaj barantati o naših pravicah, da bom dobil en del druge pravice, če bom klonil pri tej pravici.
za noben denar tega sveta (ne v lasten žep in tudi ne za glasbeno šolo ali kaj drugega) se ne prodam in pristanem k takšni rešitvi! to si bi naj mislil tudi ti vladi.
omenil si tudi, da so slovenci počasi že trudni v boju zaradi pritiska in ne bomo zdržali ta pritisk še 5 ali 10 let. ja če mi pride že eden izmed predstavnikov s tako potezo, kako pa naj boš potem še borben??
zaigral si si spet enkrat cel kredit, ki si si ga poskusil pridobiti pri meni v zadnjih dneh in tednih!
vladi TAKO NE!!!
07.04.2011 11:46 | Dominik Pipp
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