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Koordinationsausschuss der Kärntner Slowenen

Koordinationsausschuss der Kärntner Slowenen NICHT ohne EL

26.05.2008 - 10:45

Der Zentralverband slow. Organisationen (ZV) und Sadovniks Gemeinschaft der Kärntner Slowenen berücksichtigen in ihrem neuen Vorschlag des Koordinationsausschusses der Kärntner Slowenen als politischer Vertretung nicht die Enotna lista (EL) als die unter den Kärntner Slowenen am stärksten verankerte Struktur.

Vor allem Sadovniks in der slow. Volksgruppe als Dachverband zweifelhaft legitimierte Gemeinschaft geht mit laufend neuen Vorschlägen einen unseriösen Weg.
EL-Landesgeschäftsführer Adrian Kert: „Ständig geänderte Vorschläge zeugen auch von Unsicherheit. Offenbar sucht Sadovnik nach wie vor seine politische Position unter den Dachverbänden, findet sie aber nicht.“
Kert widerspricht dem Argument von ZV und Gemeinschaft, wonach der Koordinationsausschuss keine Parteipolitik macht und deshalb die EL da nichts zu suchen hätte, mit der besonderen Stellung der EL als „Sammelpartei der Kärntner Slowenen, die in den Gemeinden tagtäglich für die spezifischen Interessen der Volksgruppe eintritt“. „Das vergessen Sturm und Sadovnik all zu gern.“

Der EL-LGF warnt davor, mit solchen Modellen den Streit in der Volksgruppe zu provozieren: „Mit der Ausgrenzung der EL passiert eben das,“ meint Kert und stellt fest: „Langsam hat es den Anschein, als ob es beim ZV und der Gemeinschaft nur um Eigeninteressen geht und nicht um eine sinnvolle Reform.“

Die EL verweist auf ihr Modell, das neben den beiden Dachverbänden und der EL auch die Gemeinschaft berücksichtigt. EL-LGF Kert: „Unser Modell berücksichtigt das breiteste politische Spektrum der Volksgruppe, zudem sind im erweiterten Koordinationsausschuss alle maßgebenden Dachorganisationen der slow. Volksgruppe vertreten.“

Das EL-Modell ist trotzdem nur als ein Übergangsmodell zu werten auf dem Weg zu einer demokratisch gewählten politischen Vertretung der Kärntner Slowenen.