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2008
Schutz des Petzenwassers
Petzenwasser: nun auch Unterstützung der Grünen
Die EL als unabhängige Regionalpartei hat bislang als einzige politische Gruppierung auf die Notwendigkeit des nachhaltigen Schutzes des Petzenwassers aufmerksam gemacht. Wir wollen erreichen, dass die Menschen in Feistritz ob Bleiburg / Bistrica nad Pliberkom und Bleiburg / Pliberk ein sauberes und nicht durch Chlor oder UV - Bestrahlung denaturiertes Wasser zur Verfügung gestellt bekommen.
Seit einigen Monaten bemüht sich eine parteiunabhängige Bürgerinitiative "Natürliches Trinkwasser" (Sprecher Karel Mert) ganz besonders um dieses Thema. Unterstützung kommt nun dankenswerter Weise von den Grünen. Die Presseaussendung dazu veröffentliche ich an dieser Stelle zur Gänze:
Utl.: Ursachen für Verkeimung des Trinkwassers weiter ungeklärt
Völkermarkt (10.11.08) – Eine intensivere Aufklärungsarbeit um das noch immer verkeimte Trinkwasser im Petzengebiet fordert Zalka Kuchling, Bezirkssprecherin der Grünen Völkermarkt. „Vor allem das Land ist hier säumig und betreibt mit der Chlorierung bzw. der jetzt geplanten UV-Bestrahlung lediglich Symptombekämpfung, anstatt die Ursachen für die Verkeimung des Wassers ausfindig zu machen“, so Kuchling.
Kuchling fordert, dass sofort Schutzmaßnahmen für das Quellwassergebiet ergriffen werden. „Das Wasser ist eines der wertvollsten Schätze Kärntens und Lebensgrundlage für alle Lebewesen und muss daher auch besonders geschützt werden. Im Sinne der EU-Wasserrahmenrichtlinie muss die Wasserqualität wieder hergestellt werden und es müssen daher die Rahmenbedingungen geschaffen werden, die dies ermöglichen. Denn die Menschen haben auch ein Recht auf ein so weit wie möglich unbehandeltes, natürliches Trinkwasser“, meint Kuchling.
Bereits im Juli 2008 haben die Grünen eine schriftliche Anfrage an LR Rohr zur Wasserversorgung in Kärnten und zur speziellen Situation im Petzengebiet eingebracht. Auch darin findet sich die Frage, aufgrund welcher Ursachen das von den Gemeinden Bleiburg und Feistritz ob Bleiburg verwendete Petzenquellwasser mit Chlor versetzt werden muss. „Bis heute ist LR Rohr offensichtlich nicht in der Lage, eine Antwort darauf zu geben. Diese Untätigkeit seitens des Landes ist unverantwortlich“, schließt Kuchling.
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