Login



RSS-Feed Blog-Home

MY ELNET


UNSERE GEMEINDEN

Unsere Gemeinden

AKTUELLES


TERMINE


Keine aktuellen Termine

LINKS

Skupnost južnokoroških kmetic in kmetov

Mlada EL

PUAK

Slovensko na uradih

Kmečka izobraževalna skupnost

Europäische Freie Allianz
17.01.
2010

FPK – Fusionsparteitag

Bucher und Petzner die ersten Opfer der Allmacht Scheuchs!

Scheuch hat es also geschafft. Gegen heftigen Widerstand seiner Parteibasis, hat er die Fusion und die „Übergabe“ des Kärntner BZÖ an Strache brutal aber straff durchgezogen. Der 16.01.2010 war kein guter Tag für Kärnten. Aber auch kein guter Tag für etliche, die am Parteitag dem „Winner of this game“ Uwe Scheuch untertänigst zugejubelt haben. Die Allmacht der Brüder Scheuch wurde noch größer. Die Angst vor den beiden, auch in den Reihen der FPK, sicher auch.

Wenn sich jemand nur ein wenig genauer ansieht, wie brutal aber auch taktisch gefinkelt sich die Scheuchs eines Seppi Bucher und eines Stefan Petzner entledigt haben, so muss das doch bei vielen in den Reihen der FPK zwangsweise die Frage aufwerfen, wer ist der nächste? Es ist nicht lange her, als sie alle umarmt vor der Parte Jörg Haiders gestanden sind. Heute verweigern sie sich den Handschlag.

Der „Fehler“ von Bucher und Petzner war anscheinend, dass sie versucht haben, das BZÖ als „rechtsliberale“ Partei zu etablieren. Jedoch, die Scheuchs sind vieles, ganz sicher aber nicht liberal. Der Hinweis von Bucher im Vorfeld zum Parteitag, „es hätten nur noch die Stiefel gefehlt“, trifft den Nagel auf den Kopf.

Den Umfragen, die das BZÖ, nunmehr FPK in Kärnten nur noch bei ca. 20 % sehen, glaube ich nicht. Die mediale Omnipräsenz der FPK Spitze, auch wenn viele Medien kritisch berichtet haben, hat nicht geschadet, eher genützt. Auf diesem Sektor haben die heutigen FPK – ler viel von Haider gelernt. Dazu kommt die Schwäche der anderen: sowohl die SPÖ, die ÖVP als auch die Grünen haben der FPK inhaltlich und auch personell kaum etwas entgegenzusetzen.

Eine Chance sehe ich, wenn sich die SPÖ doch dazu durchringt und den einstigen Parteirebell Gerhard Seifried in Position bringt. Ihm traue ich am ehesten eine Wende zu. Aber auch die ÖVP und die Grünen haben Handlungsbedarf, wollen sie nicht weiter an Boden verlieren.

Kärnten wird sich, nach dem derzeitigen Stand der Dinge, noch einige Zeit mit der FPK als der stärksten Kraft im Lande abfinden müssen. Diese FPK kann sich im Moment nur selbst schlagen, die derzeitigen Politiker der SPÖ, ÖVP oder der Grünen schaffen es gewiss nicht. Auf einen wahrlich guten Tag für Kärnten müssen wir also weiter warten!

KOMMENTARE

Dieser Eintrag kann nicht mehr kommentiert werden.