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2010
Tourismus
Wird so das Schigebiet auf der Petzen vernichtet?
Mehr als 600 Engländer sollten die erste Jännerdekade die Petzen bevölkern. Weil der Schiclub Petzen die britische Alpin-Meisterschaft, angeblich wegen der ungünstigen Schneelage abgesagt hat, sind nur ca. 30 Prozent der gemeldeten Gäste gekommen. Zimmervermieter sind entrüstet: War die Absage notwendig? Wird so das Schigebiet dauerhaft geschädigt? Wer trägt dafür die Verantwortung?
Alles Fragen, die sich die Menschen im Petzengebiet zurecht stellen! Für die Region und besonders für den Tourismus in der Region ist die Absage eine wirtschaftliche Katastrophe. Petzen – Bergbahnen Geschäftsleiter Pajančič selbst bezifferte den Schaden mit 600.000,- Euro. Die Frage aber, die wohl zurecht im Raum steht, ist, ob sich die Petzen – Bergbahnen und der Schiclub SC Petzen die Absage nicht zu einfach gemacht haben?
Faktum ist, dass es zumindest zwei Meinungen dazu gibt. Die eine, die die Absage zu erklären versucht und die andere, die grobe Fehler bei der Geschäftsführung der Petzen – Bergbahnen ortet. Diese zweite Position ist bislang eher unter gegangen. Daher möchte ich hier einige Argumente der Kritiker der „Absage“ auflisten, die durchaus ein anders Bild entstehen lassen:
Argument 1 der Absage war die „ungünstige Schneelage“. Fakten dagegen: Das Argument "ungünstige Schneelage" ist nicht nachvollziehbar, boten doch die eisigen Temperaturen vor Weihnachten beste Bedingungen zum
Beschneien und mit den über 25 Schneekanonen, die die Petzenlifte besitzen, hätte man zumindest die Pisten am Berg komplett beschneien können; mit einer Schneekanone kann bei -15°C in 24 Stunden ca. 60 m3 Schnee produziert werden d.h. mit 25 Schneekanonen müsste innerhalb von 14 Tagen 21.000 m3 Schnee auf der Petzen geschaffen werden.
Mit der vorhandenen ausgezeichneten technischen Ausstattung auf der Petzen gibt es also keinen logischen Grund, warum keine zufriedenstellenden Pistenverhältnisse für die Durchführung der britischen Alpinmeisterschaften zustande gebracht werden konnten. Während der tiefwinterlichen Tage hätte man auf jeden Fall eine flächendeckende Grundbeschneigung am Berg schaffen können, die auch den folgenden + Graden und dem Regen standhalten würde. Wie haben es denn die Lienzer geschafft, am 28./29.12. die Damen-Weltcup-Rennen auszutragen? Oder in Pirkdorf (600 Höhenmeter), wo die Kunstschnee-Langlaufloipe in Betrieb ist und sich eines ausgezeichneten Zustandes erfreut.
Argument 2 der Absage waren die zu hohen Kosten.
Fakten dagegen (Informationen sind genau recherchiert): Leistung und Kosten der Schneekanonen sind, 1 Schneekanone in 1 Stunde = Verbrauch 16 kW
25 Schneekanonen in 21 Tagen (= 504 Stunden) = Verbrauch 201.600 kW
Kosten 1 kW = ca. 0,42 Euro
201.600 kW = 84.872,00 Euro
Das sind verbrauchte Euros rein für die Beschneiung der schlechten bzw. nicht befahrbaren Pisten. Dazu kommen noch die Kosten der Pumpanlage und des Wasserspeichers (Wassertransfer vom Wasserspeicher im
Tal zum Bergsee). Seriösen Schätzungen zufolge wurden über 150.000,- Euro rein für die
Beschneiung bereits ausgegeben und das Rennen fand dennoch nicht statt. Zusätzlich dazu wurde ein Pistengerät um ca. 300.000,- Euro neu angeschafft. Der Kauf wäre nach Meinung von Insidern nicht unbedingt notwendig gewesen, da die vorhandenen Maschinen noch arbeitstüchtig sind.
Zu hinterfragen aber ist auch die Personalpolitik der derzeitigen Petzen – Bergbahnen Geschäftsführung. Es wurden Mitarbeiter gekündigt bzw. nicht angestellt, die über das notwendige Know- How in allen Bereichen (Lifte, Kabinenseilbahn - Technik und Elektronik, Beschneiungsanlage - Bedienung und Beschneiungstechnik, Pistenpräparierung sowie allgemeine Fachkenntnisse bezüglich
Pistengeräte - Fehlererkennung, teilweise selbständige Reparatur) verfügen. Nun müssen diese Leistungen auch noch zugekauft werden!
Wenn ich alles zusammenzähle - die Verluste durch Absage der britischen Meisterschaften, Schulen wählen andere Schigebiete, sogar der SC-Petzen trainiert woanders, private Schifahrer aus Kärnten und Slowenien gehen verloren - auf der anderern Seite aber die Kosten des Betriebes nicht gesenkt weden können, so ist die Frage berechtigt, sind da die richtigen Leute am Werk? Ein Adventbazar am Berg allein, so schön dieser auch war, rettet noch kein Schigebiet?
Dabei sollte nicht vergessen werden, dass die Verluste und die Fehler der Geschäftsführung auch in diesem Fall die Steuerzahler zu berappen haben werden! Und wenn alle Verantwortlichen nicht bald "aufwachen", werden wir schneller als viele denken über das Schigebiet Petzen nur noch in der Vergangenheitsform diskutieren.
KOMMENTARE
hallo vladi!
was für einen strom verwenden die bergbahnen, dass sie einen tarif von 0,45 € zahlen?
14.01.2010 09:54 | alfred - werkhof
Positiv gemeinte Kritik soll und muß man zulassen. Ich finde es mutig wenn zumindest Gemeindevorstand Vladimir Smrtnik die negative Kritik, die man in der heurigen Saison massiv in den diversen Gastlokalen vernehmen kann, auch öffentlich macht. In der Wintersaison 2008/2009 konnte man diesbezüglich nur positive Kritik bezüglich der Pistenqualität vernehmen. Konsequenterweise heißt das, dass in der heurigen Saison tatsächlich etwas offensichtlich Gravierendes falsch läuft? Lieber Gemeindevorstand Smrtnik! Nachdem ja die Gemeinden des Petzenlandes im Tourismusbereich einen Schaden nehmen könnten (wenn alle Kritikpunkte objektiv nachvollziehbar sind)und wir alle daran kein Interesse haben, bitte ich Sie, dass zumindest Sie als GV ein Gipfelgespräch aller Tourismusnternehmen, Gemeinden und Vertreter des Landes einberufen und so zumindest ein sinnvolles Gespräch über die Zukunft der Petzen gewährleisten. Südkärnten kann sich gerade in diesen schwierigen wirtschaftlichen Zeiten keine groben strategischen Fehler im Tourismusbereich leisten. Ein Freund des Petzenlandes/Dezela ob Peci
11.01.2010 16:21 | F. P:
Bezugnehmend auf den heutigen Artikel in der Kleinen Zeitung "Neuschnee sichert Pisten der Petzen bis Saisonende" möchte ich als heutiger Schigast auf der Petzen gerne hinzufügen, dass die Qualität der Talabfahrt trotz Neuschnee zu wünschen übrig lässt. Einem braunen Fleck (den es laut Pajancic gar nicht gibt) kann ich ja gut ausweichen aber die Steinchen auf der Piste (ab Höhe Pumpstation) überzeugen mich ganz schnell Abstand von der Talabfahrt zu nehmen.
10.01.2010 20:45 | Marie
Werter Kach!
Die Eröffnung der Wintersaison 2009/2010 auf der Petzen war ein Trauerspiel. Die ersten Schitage waren nur am Siebenhüttenhang möglich. Wenn die Verantwortlichen wissen, es finden Schirennen statt, sollten sie zuerst die Rennstrecke, wo die Wettkämpfe ausgetragen werden, ordentliche Bedingungen schaffen.
Was auch sehr verwunderlich war, die großen Kunstschneeberge in der Talabfahrt. Die Frage kommt auf, warum wird nicht flächendeckend beschneit, die Schneekanonen sind doch schwenkbar. Dadurch könnte beim Aus-Präparieren der Pisten Kosten gespart und die teuren Pistengeräte geschont werden. Die Schneeberge in der Talabfahrt würden ausreichen, um ideale Pistenbedingungen am Berg zu schaffen.
Nicht seit Gestern, schon längere Zeit wird der GF darauf hingewiesen, was man verbessern kann, und wo die Schwachstellen liegen. Das Geschehene war vorprogrammiert.
Die Petzen sollte keine Spielwiese für ein gekränktes Ego werden, nur Gemeinsam kann man eine Lösung für alle Beteiligte finden.
Bitte Herr Kach, nehmen sie die rosa Brille runter, es herrscht großer Handlungsbedarf. Den Einheimischen, den Gastronomen, den Touristen, uns ALLEN liegt der Hausberg Petzen SEHR am Herzen. Sie missverstehen das ganze, es wird Hilfe angeboten, die Hilfe wird nicht angenommen und keiner will irgendjemanden vernichten!
Alles Liebe, lep pozdrav
franz
10.01.2010 20:01 | franz
Liebe "Schihaserl" und Kach R.!
Offensichtlich ist für euch jedwede Kritik an der Geschäftsführung der Petzen - Bergbahnen vollkommen unzulässig. Man muss fast glauben, ihr sitzt dort drinnen und seid deshalb befangen!
Nur, dieser Artikel auf meinem Blog ist deshalb entstanden, weil mich viele Freunde des Schigebietes auf Probleme aufmerksam gemacht haben. Fastr täglich erhalte ich per Post oder über e-mail Informationen, wo mich Menschen bitten aktiv zu werden. Alles Menschen, die befürchten, dass die aktuelle Geschäftsführung drauf und dran ist, das Schigebiet gegen die Wand zu fahren. Die Daten die mir zugespielt wurden sind seriös und druchaus auch brisant.
Mir geht es aber auch, wie wohl auch euch, darum, eine möglichst sachliche Diskussion über notwendige Verbesserungen zu beginnen. Wenn man nur blind ist gegenüber sachlicher Kritik, so hat man ertwas zu verbergen oder man vesucht mit Druck Kritker zum Verstummen zu bringen. So aber löst man nicht - mehr als offensichtliche Probleme. Der jährliche Abgang allein sagt schon mehr als tausend Worte.
Man kann jetzt noch drei oder vier "Gost - writer" organisieren, die die angeblich so "glaznvollen Taten der Geschäftsführung" bejubeln dürfen. Das wird aber die Probleme, die es zu Hauft gibt, nicht lösen. Besser wäre es, sich mit allen, auch mit den vielen Kritikern zusammen zu setzen und gemeinsam zu überlegen, wie können wir die Petzen langfristig absichern. Nur mit Druck und vebaler Nötiogung gegenüber jeder auch gut gemeinter Kritik wir es nicht klappen!
Mit besten Grüßen
Vladi Smrtnik
10.01.2010 18:43 | Vladi
O tempora! O mores!
Als medienvertrauter Mensch erscheint mir der oben angeführte Beitrag so wie eine Zusammenfassung aller in den letzen Tagen veröffentlichten Artikel, Leserbriefe und Kommentare die Petzen betreffend.
Es ist ja schon traurig genug, dass die "engsten sogenannten Freunde" sich zu den größten Gegnern formieren und mit solchen Geschützen auffahren! Cui bono?? Doch nur zu unser aller Schaden, wenn ewiges Dagegenarbeiten und Besserwisserei die endgültige Schließung der Petzen gewiß beschleunigen wird, anstatt dass wir mit "viribus unitis" das Beste versuchen. Kritisieren ist leicht, es besser machen ist schon nicht mehr so leicht und,dass allen alles recht ist - ja das hat noch im Petzenland wohl keiner geschafft!
Also zum Wohle aller -ein Miteinander wäre sinnvoller als ewiges Gegeneinander!
10.01.2010 17:57 | Schihaserl
Die Kommentare von Ihnen Herr Smrtnik sind in gewisser Weise gerechtfertigt. Wie etwa, dass eine Schneekanone in einer Stunde 16kW verbraucht. Das ist aber schon alles, was an dieser Märchengeschichte wahr ist.
Darüber hinaus bin ich mir auch nicht mehr ganz sicher, ob Sie wissen, wie viel Schaden Sie der Region mit Ihren zusammengetragenen Geschichten verursachen. Aber als Gemeindepolitiker werden Sie das schon selber wissen!?, ohne das ich so eine schöne Kalkulation wie Sie Herr Smrtnik aufstellen muss. Das neue Petzenteam versucht mit Herz, Ehrgeiz und Ehrlichkeit den schlechten Witterungsbedienungen trotzdem Herr zu werden.
Gegenüber ihren Aussagen gibt es Gott sei Dank viele gute Meinungen über die Führung der Petzen.
Aber das wollen, dürfen und können Sie anscheinend sowieso nicht akzeptieren oder wie auch immer.
Leichter ist es natürlich mit einer kleinen Märchengeschichte alles „ ZU VERNICHTEN“!!!!!!!!!!
09.01.2010 18:53 | Kach R.
hallo,da ich nur mehr Gast bin auf der Petzen und das alles aus sicht des Gastes sehe,ist da schon lange der wurm drin! Ein altes Sprichwort sagt der Fisch beginnt beim Kopf zu stinken an! Und wenn man eine falsche Geschäftspolitik betreibt ist man selbst schuld und braucht auch nicht zu jammern! Es ist schade dass ein so schönes Schigebiet mangels kompetenter Geschäftsfuehrung derart vernachlässigt wird. Erika Semp-Kos
09.01.2010 15:37 | Erika Semp-Kos
Es ist typisch für Kärnten in einer schlechten Situation/Zeit eine noch schlechtere heranzuziehen.
Ich freue mich, dass doch noch Mut und Engagement herrscht, sowie auch die Aussicht auf Veränderung und Verbesserung gegenwärtig ist.
Eben ein bißchen mehr "Yes we can" als "schlimmer geht's (n)immer" ...
Hvala ti, Vladimir.
08.01.2010 21:56 | Christine Ratschnig
Lieber Herr Smrtnik! Hoffe sehr, ihren echt guten Beitrag werden Viele lesen und auch die hohe Politik aufrütteln. Die derzeitige Geschäftsführung führt unsere Petzen in den Abgrund. Danke für ihr Bemühen. Aus Angst vor Repressalien kann ich nicht mit meinem Namen unterschreiben.
08.01.2010 14:38 | B. R.
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