Login



RSS-Feed Blog-Home

MY ELNET


UNSERE GEMEINDEN

Unsere Gemeinden

AKTUELLES


TERMINE


Keine aktuellen Termine

LINKS

Skupnost južnokoroških kmetic in kmetov

Mlada EL

PUAK

Slovensko na uradih

Kmečka izobraževalna skupnost

Europäische Freie Allianz
21.02.
2009

Wahlkampf

“Stilblüten” im Wahlk(r)ampf

Die Methoden der Parteien im Wahlkampf sind durchaus verschieden. Es ist auch nicht leicht festzustellen, welcher Wahlkampfstil letztlich Erfolge bringt. Darüber haben sich schon viele Politikwissenschaftler und auch Meinungsforscher den Kopf zerbrochen. Eine Grundlinie des Erfolgs ist jedoch immer erkennbar: Sachlichkeit und Themenbezogenheit! Ich erhebe an dieser Stelle nicht den Anspruch, das beste Rezept gefunden zu haben. Sehr wohl aber bemerke ich bei einigen Parteien, auf Gemeindeebene genauso wie auf Landesebene, eine gewisse Ratlosigkeit. Es fehlen die Themen, sehr oft auch die Persönlichkeiten; und da dem so ist, verflüchtigen sich einige gerne in das sogenannte "Schattenboxen", dass meistens auf Kosten der politischen Kultur geht.

Was verstehe ich darunter: In einem Postwurf (BZÖ Feistritz ob Bleiburg), wird ein fiktives Streitgespräch mit dem SPÖ Spitzenkandidaten -das - wie es der Name schon sagt - nie stattgefunden hat, so nachgestellt, dass die Bürger denken, der SPÖ Politiker kennt sich überhaupt nicht aus. Viele glauben nun dem fiktiven Interview. Ein Stil, den man nur ablehnen kann. Auseinandersetzung JA, aber bitte eine faire!

Oder, in einer Gemeindezeitung (SPÖ Zell Pfarre), wird ein Auszug aus einem Internetforum aus dem Jahre 2003 publiziert, wo der anonyme Schreiber seinerzeit versucht hat, durch beleidigende Bezeichnungen von Ortsbewohnern einer Nachbarortschaft, die Menschen gegeneinander aufzuhetzen. Es ist sehr wahrscheinlich, dass der Schreiber der anonymen Eintragung aus dem Jahre 2003, mit jenen, die noch 6 Jahre danach aus dieser Eintragung politisches Kapital schlagen wollen, in Verbindung steht. Da will jemand emotionalisieren weil er/sie Angst hat vor Machtverlust. Ob so ein Stil hilfreich ist?

Und zum Abschluss noch ein Bericht darüber, wie es jenen ergehen kann, die sich solcher Unsitten der politischen Auseinadersetzung im Wahlkampf bedienen: Es war auch vor 6 Jahren, in der Gemeinde Feistritz ob Bleiburg: Die Fraktionen haben sich, meist anonym - in den Internetgästebüchern alle möglichen und unmöglichen Beleidigungen und Unterstellungen an den Kopf geworfen. Eine Fraktion, die auch brav mitgepostet hat, hat dann in ihrer Gemeindezeitung die "schärfsten" Stilblüten veröffentlicht. Die Bürger haben gedacht, dass die veröffentlichten Internetauszüge diese Fraktion nicht nur veröffentlicht, sondern auch selbst produziert hat. Resultat: Von drei Mandaten wurden zwei verloren.

Möge das den "Kampfpostern" und "Stilblütenerzeugern" von heute eine Lehre sein!

KOMMENTARE

Mich interessiert es überhaupt nicht, was im Jahre 2003 war. Damals hatte ich noch gar nicht Wahlrecht. Der "genaue Beobachter" aber war schon damals brav beim "posten", sonst würde er diese Details 6 Jahre danach nicht mehr wissen.
Diesen Wahlkampf, sowohl per internet als auch per Aussendungen beobachte ich genau: da ist mir die sehr sachliche Werbelinie der EL aufgefallen. Gratuliere! Wenn ich aber auf die Homepages der SPÖ oder LFA und BZÖ gehem, da gibt es wieder diese unnötigen "Kampfpostings". Bitte daher, lieber Smrte, bleib bei der Linie! Lass dich von diesen Versuchen, dich in den Internetwahlkampf zu ziehen ,nicht verleiten. Danke / hvala.
Meine Stimme ist dir dann sicher.

23.02.2009 14:03 | Beobachter?

Sehr richtig erkannt Herr Smrtnik!
Dazu sei nur noch hinzuzufügen, dass auch Sie, zumindest im genannten Wahlkampf 2003, zu den eifrigsten Postern gehörten und einen heftigen Schlagabtausch lieferten.
Weiters gab es auf der SPÖ-Website eine nicht repräsentative Umfrage zum Wahlausgang. Die EL-Voter waren besonders eifrig und haben die EL zumindest in der Umfrage gewinnen lassen (Was zu honorieren ist). Das eigenartige war nur, dass dies dem "Nas tednik bzw. Novice" gleich einen Artikel wert war in dem es natürlich als großer Erfolg der EL verkauft wurde. Es ist bezeichnend welche "Stilblüten" auch die "Novice" ihren Lesern zumuten lassen.
Also Herr Smrtnik, ihren Einsatz für die slowenische Volksgruppe in Ehren, aber bitte hören Sie mit diesem "Wir sind so edel und gut, und die anderen sind alle so schlecht" auf.
Mit freundlichen Grüßen!
Ein genauer Beobachter

23.02.2009 13:12 | Ein genauer Beobachter
Dieser Eintrag kann nicht mehr kommentiert werden.