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27.09.
2010

GASTKOMMENTAR

Gedanken zur 10. Oktober Feier ?

Objavljam prispevek kom. svetnika Franca Rutarja, k tematiki plebicitnih proslav, ki so ga prejeli tudi občinski odborniki občine Bistrica nad Pliberkom. Als im Jahre 1918 der Vielvölkerstaat, die österreichisch-ungarische Monarchie, nach dem verlorenen Krieg zerbrach, sollte eine demokratische Ordnung in Mitteleuropa eingeführt werden. Alle Völker sollten einen eigenen Staat bilden und nicht andere Völker unterdrücken. Aber schon mit der Belohnung der Italiener, sich den Siegesmächten anzuschließen, war die Friedensidee gebrochen. So erhielt Italien Südtirol, das Kanaltal und auch Istrien. Südkärnten, wo die Bevölkerung vorwiegend Slowenisch sprach, sollte bei Deutsch-Österreich bleiben.

Slowenische Freischärler wollten verhindern, dass die südliche Staatsgrenze Österreichs durch das slowenische Siedlungsgebiet verlaufen sollte und besetzten Südkärnten. Unter der Führung kaum heimgekehrter Offiziere wurden die Eindringlinge über die Karawanken vertrieben.

In Siegesübermut haben die Abwehrkämpfer die Kultur- und Wirtschaftsobjekte der Kärntner Slowenen geplündert und Kirchen geschändet. Viele Kärntner Slowenen mussten die Heimat verlassen.

Um den drohenden Bruderkrieg zu vermeiden und wieder Ordnung im Lande zu schaffen, marschierten die SHS Truppen mit großer Übermacht in Kärnten ein und besiegten die Abwehrkämpfer bis zu deren totalen Niederlage.

Die serbischen Soldaten waren allerdings als Besetzer selten beliebt. Der Abwehrkampf trug bei, dass die Siegermächte eine Volksabstimmung über die Zugehörigkeit Südkärntens verordneten.

Diese fand am Sonntag, den 10. Oktober 1920 statt.
Die Südkärntner sprachen sich mit großer Mehrheit für den Verbleib Südkärntens bei Österreich aus. Wozu die Werbung des KHD und das Versprechen am Zollfeld beitrugen.

Leider wurde bald vergessen, dass die Mehrheit der Südkärntner, ungeachtet der Nationalzugehörigkeit, für den Verbleib Südkärntens mit dem Stimmzettel die Südgrenze Österreichs demokratisch gesichert hat.

Nicht das Blut der Abwehrkämpfer, sondern die Vernunft der Menschen, hat Kärnten vor einer weiteren Teilung bewahrt.

Durch den Beitritt Sloweniens zur EU ist aus der südlichen Staatsgrenze Österreichs eine Verwaltungsgrenze geworden und ist der Grenzstreit wohl für immer friedlich beendet.

Schon 1955 haben die Siegermächte mit dem Staatsvertrag nicht nur die Südgrenze Österreichs gesichert, sondern auch die Schutzbestimmungen und Rechte der Volksgruppen verankert.

So sind laut Artikel 7 des Österreichischen Staatsvertrages, wie auch im Bundesgesetz aus dem Jahre 1955, über die Wiederherstellung der Republik Österreich in Verwaltungsbezirken, in denen Slowenisch als Amtssprache zugelassen ist, die Aufschriften sowohl in Deutsch als auch in Slowenisch anzubringen.

Das 90. Jahr Jubiläum hat für die Österreicher einen bitteren Beigeschmack, denn im Schatten der Kärntner Volksabstimmung sind am 10. Oktober 1920 die italienischen Truppen in das deutsch und ladinisch sprechende Südtirol ohne Volksbefragung einmarschiert.

Zweisprachige Ortstafeln sind das Symbol der Gleichberechtigung der Kärntner beider Sprachen.

Die 10. Oktober Feier muss in Kärnten ein Anlass sein, die Zusammengehörigkeit der DEUTSCH und SLOWENISCH sprechenden KÄRNTNER zu demonstrieren.

Lido bei Eberndorf, am 23. Sept. 2010 Franz Rutar Senior

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