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2009
Zusammenfassung der Pressereaktionen zur Fusion "Blau - Orange"
“Kärntner Konkursmasse wird blau”
Die FPÖ als rettender Hafen für ein nach der Hypo-Katastrophe schwer lädiertes Kärntner BZÖ, ein zerbröselndes Bundes-BZÖ und mögliche neue Perspektiven für das Dritte Lager für kommende (Bundes-)Wahlen haben die österreichischen Zeitungen am Tag nach der Bekanntgabe der FPÖ/BZÖ-Fusion beschäftigt. Im folgenden heimische Pressestimmen die für sich sprechen:
"Haiders Partei wird wie seine Hypo filetiert", schreibt Daniela Kittner im "Kurier". "Die FPÖ übernimmt die 'Bad Bank'." Kittner rätselt über Straches Motive "für seine Kumpanei mit der abgewirtschafteten Landespartei" in Zeiten des Hypo-Debakels und dreier Landtagswahlkämpfe. Doch "jene des Kärntner BZÖ liegen auf der Hand. Dessen Anführer, Uwe Scheuch, ist seit Haiders Tod der Überzeugung, dass das BZÖ bundesweit nicht überlebensfähig ist. (...) Bisher plätscherten die Wiedervereinigungsgespräche Scheuchs mit Strache im Hintergrund dahin. Angesichts der Hypo-Krise war Eile geboten. Er brauchte dringend einen Fluchtweg." Die Kosten - Stichwort Klubförderung - dürften wieder einmal die Steuerzahler berappen. "Aufgespalten in drei Fraktionen, unverschämt beim Kassieren, hemmungslos in seinen politischen Volten und bar jeder Sachkompetenz - hoffentlich ist das Abschreckung genug für andere Parteien, dieses Dritte Lager in eine Regierung zu nehmen. Kärnten reicht."
"Ein Jahr nach dem Tod des Kärntner Landeshauptmannes ist seine Hinterlassenschaft endgültig als Bankrotteurs-Erbschaft offengelegt", konstatiert Antonia Gössinger in der "Kleinen Zeitung". "Dem Land sind nur ein schlechtes Image und Schulden geblieben, die Partei hat Strache kassiert." Klarerweise ein Ablenkungsmanöver vom Hypo-Debakel, findet Gössinger, allerdings: "Die mediale Rechnung mag für den Kärntner BZÖ-Chef Uwe Scheuch aufgehen, am Kriminalfall Hypo und der Verantwortung seiner nun wieder blau gewordenen Partei ändert das nichts. (...) Mit der Wiedervereinigung ist Straches Zurückhaltung in der Kommentierung des Kärntner Finanzdesasters erklärt. Ihm eröffnen sich mit den zu Kreuze gekrochenen Orangen schließlich neue Perspektiven."
Gerfried Sperl schreibt im "Standard", hinter der Fusion steckten "weit mehr als wahltaktische Überlegungen, die Strache bei der Bekanntgabe des Zusammengehens ins Treffen führte. In Wahrheit zeigt sich, dass das BZÖ seine ideologische Basis nicht finden konnte. Allein in Kärnten, wo Jörg Haiders Erbe als Ersatz für ein Grundsatzprogramm gelten konnte, hat es halbwegs geklappt. Wer aber näher hingesehen hat, musste erkennen, dass der Wiener Strache der eigentlich legitime Erbe des verunfallten Bärentalers ist. (...) Was für das Kärntner BZÖ gut ist, ist auch für die Bundes-FPÖ nützlich: Sie hat erkennen müssen, dass sie mit einem Anhängsel der Wiener Partei in Kärnten kaum einen Fuß auf den Boden bringen kann." Was nun vom BZÖ "übrigbleibt, hat wenig Gewicht", so Sperl: "Es muss nun rasch beantworten, für wen es noch gut ist."
Michael Fleischhacker meint in der "Presse": "Mit Haider starb die Chance, das BZÖ als ernst zu nehmenden politischen Faktor auf Bundesebene zu etablieren. Mit Haiders Tod lebte aber eben auch die Chance einer raschen Wiedervereinigung des 'dritten Lagers' wieder auf. (...) Angesichts der zu erwartenden Diadochenkämpfe zwischen politischen Borderlinern wie Grosz, Stadler und Westenthaler kann man sich ausrechnen, dass nicht nur viele Wähler, sondern vielleicht auch der eine oder andere Abgeordnete den Weg direkt zurück in die blaue 'Heimat' antritt." Der politischen Konkurrenz legt Fleischhacker Achtsamkeit ans Herz: "Das Konzept heißt 'Vorwärts in die Vergangenheit': nicht nur ideologisch, sondern auch und vor allem strategisch. Die anderen Parteien, diesmal vor allem die SPÖ, werden sich etwas einfallen lassen müssen, wenn sie verhindern wollen, dass die "neue" FPÖ wie 1999 zur Nummer zwei im Land wird."
Schmähworte fürs rechte Lager kommen von Wolfgang Fellner in "Österreich": "Ausgerechnet am Höhepunkt der Hypo-Pleite fusioniert der FPÖ-Chef mit jener Polit-Partie, die das Milliarden-Debakel zu verantworten und sich aus der Hypo-Kasse schamlos bedient hat. Strache fusioniert mit Hypo oder besser formuliert: Er bietet jenen BZÖ-Bankrotteuren politisches Asyl, die seit Sonntag fürchten müssen, von der Hypo-Wut der Wähler in Kärnten aus dem Amt gejagt zu werden. (...) Jetzt wollen Hypo und Strache gemeinsam Wahlerfolge feiern. Ob das beim Wähler gut ankommt, wird sich zeigen. Strache hat jetzt das Risiko, mit seinen neuen Kärntner 'Freunden' in den Hypo-Strudel mitgerissen zu werden. Wenn die Hypo-Pleite zu einem Haider und BZÖ-Skandal wird, hängt Strache als Erbe plötzlich mittendrin. (...)
KOMENTARJI
Wie viel Lügen und Unwahrheiten verträgt unser schönes armes Kärntnerland noch?
Wie weit sind wir gekommen, wo Wahrheit und Lüge sich so nahe stehn. In Kärnten ist die selbstgerechte zerstörerische Politik eingezogen. Jeglicher Respekt ist abhanden gekommen.
Politiker der noch mit Wahrheit umgehen kann, steht außerhalb der politischen Machenschaften und ist schnell weg vom Fenster.
Die Sympathisanten blöken Scheuch & Streche wie die Schafe hinterher. Die „Ginser“ der großen Macher sind kaum mehr zu überbieten. Das „Blaue“ vom Himmel herunter lügen hat viel mit Ablenken und Täuschung zu tun.
Ich gebe die Hoffnung nicht auf, es gibt noch rechtschaffene Politiker die für das schöne Kärnten arbeiten wollen, die auf ehrliche Weise ihre Ziele erreichen. Und genau diese fähigen Volksvertreter sollten wir dabei unterstützen. Jetzt erst recht.
Vladimir, arbeite weiterhin so konstruktiv weiter. EL, ZSO, SKS und NSKS kommt bald zu einer Lösung, es ist zehn vor zwölf. Nur gemeinsam könnt ihr stark werden.
In diesem Sinne, se en miren adventni cas.
19.12.2009 11:47 | franz &sissi;
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