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Asyl - der richtige Zugang!
“Urlaub mit Freunden” in Asylgemeinde
Die SPÖ und das BZÖ im Eisenkappler Gemeinderat glauben, dass sie mit rassistischer Politik die Gemeinde aus der Krise führen können. Ein großer Irrtum, wie man leicht vorhersagen kann. Die SPÖ und BZÖ Gemeinderäte haben sich als völlig unfähig entpuppt über den eigenen - primitiven "Tellerrand" blicken zu können. Aber es gibt Gott sei Dank viele Menschen und Initiativen, die anders denken. Eine solche Initiative darf ich hier auch vorstellen:
Das Projekt "Urlaub mit Freunden" sorgt für Aufsehen: Die Initiatoren versprechen jener Kärntner Gemeinde, die ein Erstaufnahmezentrum für Asylwerber errichtet, wirtschaftliche Impulse. Ihr Motto lautet "Wir kommen!"
Nachdem Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) vorgerechnet hatte, wie ertragreich ein Asylerstaufnahmezentrum sein könne, haben sich in Kärnten dafür zwei Gemeinden interessiert.
Oft genanntes Argument der Gemeinden dagegen: Unter einem Erstaufnahmezentrum würde der Tourismus leiden.
Um dieser Sorge entgegenzutreten, versprechen die Initiatoren des Projekts "Urlaub mit Freunden": "Wir kommen!" In jener Kärntner Gemeinde, in der ein Asylzentrum errichtet wird, "wollen sie Urlaub machen, nächtigen, speisen, radeln und wandern sowie Menschen kennenlernen".
Unterstützer versprechen, "mindestens zwei Tage Urlaub zu machen". Unterschriften werden online gesammelt. "Wir wollen damit die Asyldebatte auf eine positive Ebene heben, die ja derzeit eher als Angstdebatte geführt wird", sagt Gerald Bäck, einer der Projektinitiatoren. Asyl und Asylpolitik würden in der österreichischen Politik vorwiegend als Problem gesehen und meistens auf unzulässige Weise mit Kriminalität verknüpft.
"Menschen, die gezwungen sind, das eigene Land, die eigene Familie zu verlassen, brauchen aber zuallererst unsere Unterstützung", so die Initiatoren auf ihrer Website.
Die Organisatoren - unter ihnen auch der Wiener Gemeinderat Christoph Chorherr - sammeln für ihr Anliegen online Unterschriften. Mit ihrer Unterschrift versprechen die Unterstützer jener Kärntner Gemeinde, die "das Asylerstaufnahmezentrum schließlich errichten wird, dort mindestens zwei Tage Urlaub zu machen und so den Fremdenverkehr in dieser Gemeinde anzukurbeln", heißt es auf der Website.
Dem Bürgermeister von Eisenkappel ist es gelungen mit Mut und Menschlichkeit offensichtlich österreichweit positive Werbung für seine Gemeinde zu machen. Die "kurzsichtigen" Kollegen aus BZÖ und SPÖ sind drauf und dran alles wieder zunichte zu machen. Leider!
urlaubmitfreunden.at
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