Login



RSS-Feed Blog-Home

MY ELNET


UNSERE GEMEINDEN

Unsere Gemeinden

AKTUELLES


TERMINE


Keine aktuellen Termine

LINKS

Skupnost južnokoroških kmetic in kmetov

Mlada EL

PUAK

Slovensko na uradih

Kmečka izobraževalna skupnost

Europäische Freie Allianz
07.05.
2009

Nachkriegsverbrechen in Slowenien

Präsident Türk spricht klare Worte

Sloweniens Präsident Danilo Türk sprach im Zusammenhang mit den Verschleppungen von Kärntnern nach dem Zweiten Weltkrieg Klartext: "Diese Morde sind ein Verbrechen, wir verurteilen sie. Alles was damit zusammenhängt, gehört genau untersucht" waren seine Worte. Er sagte aber auch mahnend dazu, dass es notwenig sei, "pietätvoll mit dem Thema umzugehen".

Türk ist nicht der erste slowenische Spitzenpolitiker, der sich für die Greultaten der kommunistischen Herrscher im seinerzeitigen Jugoslawien ganz unmissverständlich bei den Verwandten der Opfer entschuldigt hat. Bereits Lojze Peterle, der erste Ministerpräsident des demoktratischen Slowenien, hat dies schon 1991 getan.

Die derzeitige slowenische Staatsführung, wie auch alle bisherigen Regierungen des demokratischen Slowenien, waren stets darum bemüht, diese tragische Episode der jugoslawischen Zeitgeschichte restlos aufzuklären, die Opfer würdig zu begraben und die noch lebenden politisch Verantwortlichen vor ordentliche Gerichte zu bringen. Gerade aktuell arbeitet eine Kommission unter der Leitung des bekannten Historikers Prof. Dežman an einer sachlichen Aufklärung aller offenen Fragen.

Von Kärntner Seite wird dennoch gerne mit dem Finger nach Slowenien gezeigt, wenn es um die Aufarbeitung der Geschichte geht; so unter dem Motto, da unten leben die Kriegsverbrecher.

Aber wie ist es mit der Aufarbeitung der Geschichte bei uns in Kärnten? Was erfahren die Schüler in den mittleren und höheren Schulen in Kärnten von der Aussiedlung der Kärntner Slowenen, oder über den Widerstand der Kärntner Partisanen? Wenig bis gar nichts! Und was erfährt man über die Hintermänner der Aussiedlung, die allesamt in Kärnten lebten und teilweise noch leben? Wenig bis gar nichts!

Meine Eltern, Mutter und Vater samt Familien, wurden 1942 ausgesiedelt. In dieser Zeit wurden am Bauernhof meines Vaters Unmengen an Holz geschlägert und alle Vorräte vernichtet. Mein Großvater wurde im KZ Dachau ermordet. Bis heute hat sich noch kein Kärntner Politker oder Vertreter des Heimatdienstes dafür bei mir oder meinen Eltern entschuldigt!

KOMMENTARE

Dieser Eintrag kann nicht mehr kommentiert werden.