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26.11.
2008

Neue Bundesregierung

Gleich zwei Kroaten auf der Regierungsbank

Die Bundesregierung mit Faymann und Pröll an der Spitze steht. Die großen Überraschungen programmatischer und personeller Natur sind ausgeblieben. Zu hoffen ist, dass diese große Koalition anders arbeiten wird als ihre Vorgängerkoalition, und dass sie im Stande sein wird die Probleme dieser Tage in den Griff zu bekommen. Erfreulich ist, zumindest aus der Sicht eines Volksgruppenangehörigen, dass gleich zwei burgenländische Kroaten, nämlich Norbert Darabos (SPÖ) und Nikolaus Berlakovich (ÖVP), dieser Koalition als Minister angehören. Zudem verfügen die Burgenlandkroaten noch über etliche Abgeordnete und Bürgermeister.

Was machen die Kroaten besser als die Kärntner Slowenen, muss mann sich da wohl fragen? Und bei dieser so großen Zahl von wichtigen Politikern aus der Volksgruppe, müsste es den Kroaten ja sehr viel besser gehen als uns in Kärnten. Stimmt dennoch nicht. Die Assimilation ist im Burgenland genauso ausgeprägt, die Sprache noch mehr folklorisiert und aus der öffentlichen Wahrnehmung verdrängt. Also, gut dotierte und wichtige politische Funktionen für einzelne Volksgruppenangehörige allein sind noch keine Garantie für eine erfolgreiche Volksgruppenpolitik.

Dennoch ist es aber ein Zeichen des Respekts der Volksgruppe gegenüber, wenn es Volksgruppenangehörige ohne Probleme in höchste Parteifunktionen schaffen. Auf dieser Ebene sind wir in Kärnten noch weit hinten. Die EL (Enotna lista) als zweisprachige Regionalpartei des Südkärntner Raumes ist alleine wohl zu klein um hier große Änderungen zu schaffen. Deshalb wird es zukünftig sinnvoll sein, verstärkt auch Kooperationen mit positiven Kräften in anderen Parteien zu suchen, um so all jene zu stärken, die sich oft unbedankt für die Gleichberechtigung beider Volksgruppen einsetzen. Vielleicht entsteht daraus etwas "NEUES", vielleicht aber gelingt auch mit den Grünen oder mit der SPÖ etwas; bei beiden orte ich eine gewisse Bereitschaft zur Zusammenarbeit.

Die politische Landschaft und das Klima des Miteinander in Kärnten lassen sich nicht mit der Situation im Burgenland vergleichen. Es wird wohl noch dauern, bis wir über einen Minister aus der slowenischen Volksgruppe jubeln werden. Aber vielleicht können wir bei den Gemeinderatswahlen zumindest bei einigen Bürgermeisterkandidaten das Pendel zugunsten des "positiven" Kandidaten beeinflussen. Auch das wäre schon ein schöner Erfolg des Miteinander positiver Kräfte.

KOMMENTARE

Komentar predsednika tukaj mi da misliti. Hrvati kar dva ministra. In pri nas? Meni se zdi, da so Elovci dobri kandidati, saj jih druge stranke zelo rade vabijo v njihove vrste. Najbrz normalen pojav, ce si premajhen za visoke pozicije. Potem pac nekateri, ki jim gre za stolcke, zbezijo k drugim.
Kuchling je bila predsednica mlade EL, sedaj je pri zelenih. Tudi Merkac ocitno zeli "popolstran" stol in se naenkrat pojavi tam. V Selah bo menda kandidiral nek bivsi Elovec pri SPÖ. V SP Kotmari vasi se tudi ponuja neko presenecenje.
EL ima dobre kadre, a nima sanze na visoke pozicije. Ce bi V. Smrtnik, Kramer, tudi Sadovnik, Franc - Jozef Smrtnik, Nanti Olip ali Fric Kumer pa se kdo bili pri SP, so ze dolgo zupani ali poslanci. Nocejo se prodati, saj jim gre za stvar, zato so pri EL. Kapo dol. Svaka jim cast!

29.11.2008 15:57 | Peter
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