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2009
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Wissen Sie um Ihre Schuldigkeit, Herr Landeshauptmann?
Quelle: Delo-Online, Ljubljana/Laibach, am 6. November 2009, http://www.delo.si; Autorin: Barbara Kramžar; Übersetzung AG Alpen - Adria / prevod DS Alpe - Jadran
„Ach, Slowenien - wenn ich zu Hause bin, fahre ich gerne schnell über die Grenze nach Kranjska Gora“, erzählte mir eine deutsch sprechende Kärntnerin, die sonst in Wien lebt und arbeitet. Lang, lang ist es her, dass die Slowenen und andere Jugoslawen in Klagenfurt und Triest alles vom Kaffee bis zum Toilettenpapier kauften. Heute fahren die Kärntner (und Triestiner) selbst über die Grenze, um Benzin, Zigaretten und anderes zu kaufen und bleiben vielleicht noch bei einem guten slowenischen Gasthof stehen und niemand braucht noch seinen Pass zu zeigen. Die Region zwischen den Alpen und der Adria hat sich mit der Entstehung des selbständigen, demokratischen, entwickelten und selbstbewussten Slowenien, das auch EU-Mitglied ist, gründlich verändert und hat große Chancen, noch größere Fortschritte zu machen.
Der Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler, der am Donnerstag in Ljubljana/Laibach und Bled zu Besuch war, sieht auch selbst einige neue Möglichkeiten. Er tritt mit viel Energie dafür ein, dass die Schiweltmeisterschaft 2017 in Kranjska Gora, Tarvis und Bad Kleinkirchheim stattfindet. Mit der Kandidatur sollte es keine Schwierigkeiten geben, wenn alle damit gewinnen, nämlich auch Kranjska Gora, das in diesem Fall sein Schisportangebot und sein allgemeines Tourismusangebot noch verbessern könnte. Eine engere Zusammenarbeit an der Grenze würde allen nützen, nicht nur dem Sport, auch der Wirtschaft und der Kultur und würde den Alltag der Menschen verbessern. Deshalb ist es diese Idee wert, auch von Slowenien unterstützt zu werden.
Herr Dörfler müsste aber auch einige alte Schulden begleichen, die mit der slowenischen Minderheit in Kärnten und ihrer Demütigung verbunden sind. Als Verkehrsreferent hat er 2006 gemeinsam mit dem damaligen Landeshauptmann Jörg Haider Ortstafeln verrückt, um die Entscheidungen des österreichischen Verfassungsgerichtshofes im Hinblick auf deren Zweisprachigkeit umgehen zu können. Es ist Zeit, dass die slowenische Minderheit alle verfassungsmäßig verankerten Rechte erhält, wie sich das in einem Europa der gutnachbarlichen Beziehungen gehört.
Die slowenische Minderheit in Kärnten ist keine Gefahr, im Gegenteil, sie benötigt jede Hilfe, damit sie überhaupt überleben kann. Hier müssen Slowenien und die Minderheitenangehörigen eine wichtige Rolle spielen, auch wenn sie untereinander zerstritten sind. Die Minderheit muss unterstützt werden, wo dies nur möglich ist und es gibt Bereiche, wo Slowenien nicht helfen kann. Für eine sichtbare Zweisprachigkeit, die Kärnten bereichern und europäisieren würde, kann man nur in Klagenfurt und in Wien sorgen.
Landeshauptmann Dörfler hat nun die einmalige Chance, das unrühmliche Erbe seiner Vorgänger bis zur lichten Ausnahme von Hans Sima zu beenden, der leider seiner Zeit voraus war. Aber die Zeiten ändern sich, und das schnell, der Kult um Jörg Haider, der die slowenische Frage schamlos für seinen Machterhalt benützt hat, beginnt angesichts der Erkenntnis, dass auch er nur allzu menschlich war, zu bröckeln. Auch der Kärntner Militärkommandant Gunther Spath hat die „intoleranten und vergangenheitsorientierten Angriffe, die nicht in die Zukunft gerichtet sind“ von KAB-Obmann Fritz Schretter, der am 10. Oktober die slowenische Volksgruppe und Slowenien angegriffen hat, scharf kritisiert.
Wird Gerhard Dörfler, der ehemalige Geschäftsmann, auch weiterhin dem veralteten Nationalismus mancher seiner politischen Weggenossen das Wort reden und mitten in den gegenwärtigen finanziellen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten Kärntens ebenfalls ein unrühmliches Erbe hinterlassen? Oder wird er den Mut haben, Kärnten auf neue Fundamente zu stellen, die eine ehrliche Unterstützung der Minderheit und die Zusammenarbeit mit dem slowenischen Nachbarn ohne versteckte Karten unter dem Tisch umfasst? Die gemeinsam durchgeführte Schiweltmeisterschaft, die dem ehemaligen aktiven Sportler so am Herzen liegt, könnte das erste Resultat einer neuen Politik sein. Wenn er das nicht vermag, wird er sich die Schiweltmeisterschaft in unserer sich schnell verändernden Welt vielleicht nicht mehr als Landeshauptmann ansehen.
Barbara Kramžar
KOMENTARJI
Preberite, kaj je zahteval pliberski mestni svetnik ÖVP, Michael Jernej, ob priliki razpisa mesta vodje obcinskega urada (glej spletno stran ÖVP Bleiburg):
"....die slowenische Sprache fix vorgeschrieben ist. Somit scheiden sehr viele Bewerber - sowohl bei der internen als auch externen Ausschreibung aus. Dies, so Jernej, verstoßt zweifelsfrei gegen den Gleichheitsgrundsatz!!!"
Nacelo enakosti torej pomeni, da nobeden naj ne zna vec kot drugi, in ce, potem je tisti, ki vec zna bolj neumen oz. kriv, da drugi manj zna.
Kaki butlni so v politiki: kako bi rekel neki znani kabaretist: "No don sjabas!"
Gospod Jernej, ali sta vasa starsa, ki znata oba slovensko, tudi butlna? Morda? Morda sta Vam, gospod bivi svetnik za kulturo v Pliberku, hotela posredovati materinscino, a sta spoznala, da je za Vas pretezka in, prelepa, da bi jo govorili....
Lep pozdrav iz Pliberka!
18.11.2009 11:59 | Plibercan
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