Login



RSS-Feed Blog-Home

MY ELNET


NAŠE OBČINE

naše občine

AKTUALNO


TERMINI


Trenuno ni terminov

POVEZAVE

Skupnost južnokoroških kmetic in kmetov

Mlada EL

PUAK

Slovensko na uradih

Kmečka izobraževalna skupnost

Evropska Svobodna Zveza
23.03.
2011

Korruption in der Politik

Fall Strasser - tiefer gehts nicht mehr!

Die Bombe platzte am vergangenen Sonntag. Die „Sunday Times“ veröffentlichte einen Artikel, in dem nachgewiesen wird, wie leicht Abgeordnete des Europa-Parlaments für Geldangebote auf Wünsche von Lobbyisten bei neuen EU-Regelungen eingehen. Einer von ihnen war Ernst Strasser, der nunmehr schon ehemalige ÖVP-Delegationschef im Europaparlament sowie ehemalige Innenminister.

Freimütig erzählt der ÖVP-Politiker über seine guten Geschäfte als Lobbyist. Er arbeite bereits für fünf Firmen, die ihm jährlich 100.000 Euro bezahlen würden, so Strasser.

Etwas anders gelagert, aber ähnlich verwerflich ist auch das Tun des "Part of the game Experten" Uwe Scheuch. Es scheint so zu sein, als würden sich im "System schwarz - blau" einige gedacht haben, es sei alles erlaubt. Der "Selbstbedienungsladen Politik" war ja in diesen Reihen offensichtlich nicht enden wollend. Die Macht wurde genutzt um sich die Säcke voll zu stopfen! Schamlos und auf dem Rücken des sogenannten "kleinen Mannes", für den man angeblich Politik zu machen versuchte!

Fairer Weise muss man sagen, dass diese Art der Selbstbedienung in der hohen Politik keine rein Kärntner Spezialität ist. Vielleicht ist die Art der Selbstbedienung bei uns nur besonders schamlos abgelaufen. Jedoch, auch in anderen Ländern gibt es diese Art des Machtmissbrauchs. Slowenien hat beispielsweise auch einen "Fall Strasser". Dort heißt der Überführte bezeichnender Weise Zoran Thaler.

Angesichts dieser Ereignisse wundert es mich nicht, dass Politiker landläufig als Abzocker, Lobbyisten der eigenen Brieftasche, korrupt, uä. .... qualifiziert werden. Dabei tun mir nur jene Idealisten besonders auf lokaler Ebene leid, die ohne viel Bezahlung und mit viel Einsatz für das Gemeinwohl eintreten. Oft bekommen diese zu Unrecht das Fett ab, dass eigentlich den Abzockern auf höherer Ebene gebühren würde.

KOMENTARJI

Dieser Eintrag kann nicht mehr kommentiert werden.