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19.11.
2009

Bleiburg / Pliberk

Stadtrat Jernej plädiert für EINSPRACHIGKEIT!

Kurios ist die Stellungnahme des ÖVP Stadtrates Michael Jernej zur Stellenausschreibung für den Posten des neuen Stadtamtsleiters in Beiburg / Pliberk, die durch die Pensionierung von AL Franz Sourij notwendig geworden ist. Auf der ÖVP Homepage gibt er Nachfogendes von sich: "Weil die slowenische Sprache als Qualifikationskriterium vorgeschrieben wurde, kritisiert Michael Jernej, würden dadurch sehr viele Bewerber - sowohl bei der internen als auch externen Ausschreibung ausscheiden. Und dies würde, so Jernej weiter, zweifelsfrei gegen den Gleichheitsgrundsatz verstoßen."

Wenn ich Jernej richtig verstehe, meint er im Ernst, zwei sei weniger als eins. Mit diesen Thesen kann er nur noch mit Stefan Petzner (BZÖ) mithalten, der einmal plakatieren ließ, "Kärnten soll einsprachig bleiben." Und das kurz nachdem Bleiburg eine sehr erfolgreiche Europaausstellung hinter sich gebracht hat. Europa ist jedoch Gott sei Dank nicht einsprachig, Herr Stadtrat!

Es war immer ein großer Vorteil für Bleiburg, dass der scheidende Amtsleiter Franz Sourij zweisprachig war. Nicht nur deshalb, weil Bleiburg / Pliberk auch gemäß Volksgruppengesetz eine zweisprachige Gemeinde ist, sondern besonders deshalb, weil die Kooperationen über die Grenzen mit den slowenischen Nachbarn an Bedeutung und Gewicht gewonnen haben.

Man kann Bleiburg nur wünschen, dass die Gemeinde einen zweisprachigen und ähnlich engagierten Amtsleiter finden wird, wie es Franz Sourij war. Ihm wünsche ich im verdienten Ruhestand alles Gute /dragi Franz, vse najboljše v zasluženi penziji! Stadtrat Jernej aber soll lieber einwenig nachdenken, bevor er sich mit derart überlebten Thesen in seiner Homepage "verewigt".

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