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01.09.
2009

Volksgruppenschutz

NEIN zu einer Minderheitenfeststellung!

Wenn die Verantwortlichen für die Volksgruppenpolitik in Österreich mit ihrem Latein am Ende sind, kommt immer der Ruf nach einer "Zählung" der Volksgruppe. Dabei weiß man zu gut, dass in einem Klima des Misstrauens eine Erhebung der Muttersprache gar nichts bringen würde. Solange die Bereitschaft fehlt, der "kleineren" Landessprache den notwendigen Platz auch in der öffentlichen Wahrnehmung sicherzustellen, ist jeder Ruf nach einer Minderheitenfeststellung absurd. Ein modernes Volksgruppenrecht stellt nicht auf die Zahl der Angehörigen ab, sondern auf deren Präsenz in einem Territorium, unabhängig auf die zahlenmäßige Stärke. Großzügigkeit der Mehrheit ist gefragt und nicht der peinliche Versuch eines "Wegzählens" der Minderheit.

Mag sein, dass eine Volksgruppenerhebung in einigen demokratiepolitisch entwickelten Regionen Europas kein Problem darstellt. Jedoch nur dort, wo die Mehrheit begriffen hat, dass die Sprache der Minderheit/Volksgruppe eine »Vorteilssprache« ist. Eine Sprache, die die zweisprachige Region interessanter, wertvoller macht.

Auch für die Kärntnerinnen und Kärntner bedeutet die Präsenz zweier Kulturen und Sprachen einen kulturellen und wirtschaftlichen Vorteil. Mittlerweile erkennen das auch immer mehr Menschen in unserem Land. Nicht so einige Landespolitiker, die sich von Konflikten zwischen den Volksgruppen politische Pluspunkte erwarten. Ganz unter dem Motto, wenn man auf sachlicher Ebene versagt, muss man sich noch auf der emotionalen Ebene versuchen!

Die Zeit für eine Minderheitenfeststellung ist bei uns ganz sicher nicht reif. Sie würde viel eher dazu dienen, den sozialen Frieden im Lande ernsthaft zu gefährden. Aber, es scheint so zu sein, als würden es einige genau darauf ankommen lassen wollen. Leider wieder einmal auf dem Rücken der betroffenen Menschen im gemischtsprachigen Gebiet.

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