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05.11.
2008

Präsidentenwahl in den USA

In Amerika ist vieles möglich! Wann auch in Kärnten?

Barack Obama hat es also geschafft. Er wird im Jänner zum 44 Präsidenten der USA angelobt. Historisch ist, dass erstmals ein Afroamerikaner, also ein Schwarzer, ins "Weiße Haus" einziehen wird. Obama sagte nach seinem fulminanten Sieg ua., "in Amerika ist alles möglich", auch das, dass ein Sohn eines Kenianers Präsident wird. Man sagt nicht zu unrecht, ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Obama ist für viele ein Hoffnungsträger. Auch für viele Europäer. Er ist aber auch ein Symbol für den Aufbruch, für das Miteinander und die Überwindung von ethnischen und rassischen Grenzen.

Irgendwie habe ich die Hoffnung, dass dieser Aufbruch, diese bahnbrechende Wahl der Amerikaner auch bei uns in Kärnten - zwar mit Zeitverzögerung aber doch - ein Umdenken bewirken wird. Wann wird es in Kärnten zur Normalität, dass ein Kärntner Slowene eine Spitzenfunktion in der Politk, in der Verwaltung oder in der Kirche erklimmt? Die Zeit wird auch bei uns die Grenzen in den Köpfen beseitigen. Wir müssen nur fest daran glauben und dafür kämpfen.

Ob wir heute schon so weit sind, wage ich zu bezweifeln. Wichtig wäre aber vor allem, dass wir Persönlichkeiten in Position bringen, die sich eine breite Akzeptanz, weit über die Grenzen der eigenen Gruppe, erarbeitet haben. Hier werden wir selbst noch einiges lernen müssen. Zu oft werden gerade weltoffene und integrative Persönlichkeiten von den eigenen Leuten "schief" angeschaut oder sogar ganz offen im Fortkommen behindert.

In Hermanstadt in Rumänien zum Beispiel, regiert seit vielen Jahren ein Bürgermeister, der Angehöriger der dortigen deutschen Minderheit ist. Die deutsche Minderheit zählt dort ca. 3 % der Bevölkerung. Ein Bürgermeister braucht für seine Wahl aber 50 % der Stimmen. In Hermanstadt gelingt es einem Minderheitenangehörigen immer wieder die Mehrheit zu überzeugen.

Ein Beispiel mehr, dass auch in Europa schon einiges möglich ist.

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