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28.03.
2010

SPÖ - Parteitag

Die SPÖ Kärnten hat ihren Kaiser

Die Kärntner SPÖ hat am Samstag bei ihrem Landesparteitag in Klagenfurt Landesrat Peter Kaiser zum Nachfolger von Reinhart Rohr als Parteivorsitzenden gewählt. Kaisers Sieg gegen die Mitbewerber Herwig Seiser und Leopold Sever fiel mit 78,4 Prozent überraschend deutlich aus. Peter Kaiser, dem ich zu dieser Wahl herzlichst gratuliere, übernimmt kein leichtes Erbe. Die Flügelkämpfe in der Partei dürften sich nicht so schnell beruhigen. Gerhard Köfer, der vom Parteitag nicht als Kandidat zugelassen wurde, sprach gegenüber Journalisten von einer Intrige Manzenreiters gegen ihn. Er nahm an der konstituierenden Sitzung des Parteivorstandes gar nicht mehr teil. Ein Indiz dafür, dass zumindest einer der berüchtigten drei Gerhards das berühmte "Parteichef - Demolierungsspiel" wohl weiter spielen möchte.

Kaiser will der Partei, wie er selbst betonte, Orientierung geben. Und Orientierung wird die Partei brauchen. Ich traue Peter Kaiser zu, die SPÖ zu stabilisieren und zu konsolidieren. Ob er aber auch in der Lage ist, die Partei von alten Dogmen und verkrusteten Strukturen zu befreien, wage ich zu bezweifeln. Genau das aber würde die SPÖ brauchen um wieder Wahlen zu gewinnen.

Erfreulich aber ist jedenfalls, das mit Peter Kaiser ein Mann den Chefsessel der SPÖ erklommen hat, der sich immer ganz klar vom rechten politischen Rand abgegrenzt hat und der sein positives Verhältnis zu der slowenischen Volksgruppe und deren Sprache sowie Kultur schon oft unter Beweis gestellt hat.

Als EL - Vorsitzender wünsche ich Peter Kaiser Fingerspitzengefühl, Glück und Erfolg; auf eine gute und hoffentlich auch fruchtbringende Zusammenarbeit!

Dragi Peter, vse najboljše in veliko uspeha v novi funkciji. Na dobro in plodno sodelovanje!

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