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01.10.
2009

Krise des BZÖ

Die Mystifizierung eines Toten macht eine Partei noch nicht lebensfähig

Nicht nur die SPÖ, auch das BZÖ taumelt! Das ist die Quintessenz des Ergebnisses der letzten Landtagswahlen. Die Parteivorstandssitzung in Wien hat dies auch bestätigt und die Risse in der Partei nur noch deutlicher sichtbar gemacht. Es ist nicht nur Haider, der dem BZÖ abgeht. Es fehlt auch an Identität (die das Bündnis seit der Gründung im April 2005 sucht). Was will diese Partei? Wofür steht sie? Von rechts in die Mitte schwenken möchte Bucher. Dort stehen schon andere Parteien. Weg von "alter FPÖ-Dogmatik" möchte er auch. Auch das wäre kein Allein- stellungsmerkmal. "Westerwelle made in Austria" wäre so ein Traum des netten Seppi, aber dazu fehlt das Format und der Partner.

Klar ist auch, dass Josef Bucher zwar umgänglich ist und sich bemüht, aber sicher kein Durchreißer ist. Der wegen falscher Zeugenaussage rechtskräftig verurteilte Ex-Obmann Peter Westenthaler ist auch nicht gerade ein Stimmenbringer. Ewald Stadler ist rhetorisch durchaus versiert, aber skuril in seinen Thesen und im Ton zu rau. Manch' Wähler ordnet den
Vorarlberger ohnehin noch immer den Freiheitlichen zu.

Die wahre Bewährungsprobe hat das BZÖ zwar erst 2013, bei der nächsten Nationalratswahl, zu bestehen. Bei der vergangenen gelang ihm mit Jörg Haider an der Front erneut der Sprung ins Hohe Haus. Mit 10,7
Prozent verdrängten die Orangen gar die Grünen von Platz vier. Nun müssen sie zeigen, wie sie ohne den großen Mentor und begnadeten Populisten Haider überzeugen wollen.

Die Kärntner BZÖ - ler, die einzige echte Bastion dieser Partei, haben ihr Rezept, so scheint es, gefunden: Mystifizierung eines Toten ist hier die Devise! Ein Museum da, ein Marterl dort, eine Brücke hüben, ein Stadtpark drüben. Dazu eine Doppelspitze - Scheuch&Dörfler - die auch nicht so besonders kann miteinander. Im Rucksack den Schuldenberg der "gloreichen Vergangenheit" und viele Probleme, die einer Lösung harren.

Klar ist nur eines: Die Mystifizierung eines Toten macht eine Partei noch nicht lebensfähig. Das werden auch die Kärntner BZÖ - ler noch merken!

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