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Rudolf Vouk: Kärntner Spitzenkandidat des LIF

Nationalratswahlen 2008

Rudolf Vouk: Kärntner Spitzenkandidat des LIF

30.07.2008 - 14:32

LIF-Bundessprecher Alexander Zach und die liberale Spitzenkandidatin Heide Schmidt präsentierten heute mit Rudolf Vouk den LIF-Spitzenkandidaten für Kärnten. Der bekannte Kärntner Slowene wird künftig auch Verfassungssprecher der Liberalen sein.
Spitzenkandidatin Heide Schmidt: "Vouk wird Anwalt jener sein, die keine Stimme haben."


Für bundesweites Aufsehen sorgte der profilierte Anwalt Vouk durch seinen couragierten Einsatz für die Rechte der slowenischen Minderheit in Kärnten. Im Zuge der Kandidatur wird es auch wie bereits in den 90er Jahren ein Bündnis mit der Partei der Kärntner Slowenen "Enotna lista" geben.

"Ich habe mich vor allem deshalb entschlossen für den Nationalrat zu kandidieren, um neben meiner anwaltlichen Tätigkeit künftig auch aktiv an den gesetzlichen Grundlagen für einen besseren Schutz von Minderheiten mitzuwirken", erklärte der neue LIF-Verfassungssprecher. Durch seinen unermüdlichen Einsatz für die Rechte der Kärntner Slowenen und für die Umsetzung von rechtmäßigen Entscheidungen der österreichischen Judikatur hat sich Rudolf Vouk in den letzten 10 Jahren als überzeugter Verfechter des Rechtsstaates etabliert. Mit seiner Kandidatur für das Liberale Forum will er dieses rechtsstaatliche Bewusstsein jetzt auch in die Bundespolitik einbringen.
"Rudi Vouk wird im Parlament Anwalt all jener sein, die keine Stimme haben", erklärte LIF-Spitzenkandidatin Heide Schmidt. Jeder könne in die Lage kommen, in einem Lebensbereich zu einer Minderheit zu gehören und hier sei es Aufgabe der Liberalen dafür zu sorgen, dass der Rechtsstaat funktioniere. Gerade im Bereich der Durchsetzung des VfGH-Erkenntnis zu den Ortstafeln in Kärnten, aber auch im Asyl- und Fremdenrecht ist eine starke Stimme notwendiger denn je. "Die Liberalen wollen Verantwortung übernehmen, damit Rechtsstaatlichkeit wieder in den Mittelpunkt der Politik rückt. Dazu sind neue Optionen nach der Wahl abseits einer Großen Koalition und der Todsünde einer blau/orangen Regierungsbeteiligung notwendig", so LIF-Bundessprecher Alexander Zach, der die Bereitschaft der Liberalen, künftig auch Regierungsverantwortung übernommen zu wollen, wiederholte.

Curriculum vitae:

Mag. Rudolf VOUK
geboren 19.03.1965 in Klagenfurt/Celovec, aufgewachsen und wohnhaft in Eberndorf/Dobrla vas; Matura am Bundesgymnasium für Slowenen, rechtswissenschaftliches Studium in Wien; Rechtsanwalt in der Kanzlei Grilc & Partner in Klagenfurt/Celovec ; verheiratet, 2 Kinder.

Politische Funktionen:
seit 1997 Gemeinderat, bis 2003 Gemeindevorstand in der gemeinde Eberndorf/ Dobrla vas

1991-1999 Präsidiumsmitglied der Enotna lista

1998 erreicht Vouk ein VfGH-Erkenntnis, dass die slowenische Sprache vor Bezirkshauptmannschaften und Landesgerichten zugelassen wird auch für Gemeidebürger, die nicht in amtlich anerkannten zweisprachigen Gemeinden wohnhaft sind. Im Jahr 2000 hob der VfGH auf Vouks Einspruch Teile der Verordnung über die Zulassung der slow. Sprache als Amtssprache auf mit dem Erkenntnis, dass Slowenisch auch in der Gem. Eberndorf als Amtssprache zugelassen ist.
2001 hob der VfGH nach Vouks Klage die 25%-Klausel aus dem Volksgruppengesetz und Teile der Verordnung zur zweisprachigen Topografie in Kärnten mit dem Erkenntnis, dass für zweisprachige Ortsaufschriften ein 10%-iger Anteil der slowenischen Bevölkerung über einen größeren Zeitraum genügt. Damals setzte der VfGH auch die einsprachige Ortstafel für St. Kanzian außer Kraft.
2005 bestätigte der VfGH nach einer erneuten Klage von Vouk seine Judikatur von 2001 und setzte auch die einsprachigen Ortstafeln von Bleiburg und Ebersdorf außer Kraft.

1999/2000 geschäftsführender Obmann des Rates der Kärntner Slowenen/ Narodni svet koroških Slovencev, in dieser Zeit Einrichtung des Koordinationsausschusses der Kärntner Slowenen mit Vouk als Ausschussmitglied; Mitglied des Volksgruppentages (VT) des Rates der Kärntner Slowenen und des erweiterten Koordinationsausschusses

2000-2001 Vorsitzender des VT des Rates der Kärntner Slowenen

seit 2003 Obmannstellvertreter des Rates der Kärntner Slowenen