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Gemeinde Feistritz ob Bleiburg / Bistrica nad Pliberkom

Abwasseranschluss

Skandalöser Umgang mit einem Gemeindebürger

23.11.2011 - 16:13

Der Abwasserverband Völkermarkt - Jaunfeld hat über Auftrag des Bürgermeisters der Gemeinde Feistritz ob Bleiburg / Bistrica pri Pliberku einen zwangsweisen Anschluss eines Wohnobjektes an den Zentralkanal vorgenommen.

Ausgesprochen problematisch in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass über ein Grundstück gegraben werden musste, dass sich zurzeit in einem offenen Verlassenschaftsverfahren befindet. Einer der drei Erben in diesem Verlassenschaftsverfahren hat sich schriftlich gegen jede Grabungsarbeit ausgesprochen, solange nicht klar geklärt ist, wer Besitzer dieser Liegenschaft sein wird. Ungeachtet dessen wurde mit den Grabungsarbeiten begonnen.

In diesem Zusammenhang kam es am 23.11.2011, um 11:42h, am Gemeindeamt Feistritz ob Bleiburg / Bistrica pri Pliberku, zu einer Aussprache mit dem betroffenen Gemeindebürger Karl Mert, der zwangsweise an den Kanal angeschlossen werden sollte.

Vzbgm. Franz Höller (LFA), ließ sich im Gespräch und im Beisein von Vzbgm. Hermann Innerwinkler und weiterer Personen aus der Verwaltung, gemäß Aktennotiz des betroffenen Bürgers, zu folgender Aussage hinreisen: „ Wenn es nach mir ginge, wärst du schon längst angeschlossen, ich würde mit dir kurzen Prozess machen und hätte dich mit dem Baggerlöffel erschlagen und vergraben“. Diese Aussage wurde angeblich von Vzbgm. Innerwinkler auch noch bekräftigt.

Gemeidevorstand Vladi Smrtnik (EL) reagiert betroffen: "Sollte sich herausstellen, dass diese Aussagen tatsächlich so gefallen sind, müssen die beiden Vzbgm. umgehend zurücktreten. Es ist beschämend, in welcher Art und Weise hier mit Gemeindebürgern verfahren wird."

KOMMENTARE

Es gibt ein BRD-Bundes-Urteil, das den “Anschlußzwang”
für verfassungswidrig und illegal erklärt. “Anschlußzwang” 
ist zudem menschenrechtswidrig und wettbewerbswidrig, da durch Gewalt-Maßnahmen unter Ausschaltung der EU-Wettbewerbsordnung und freien Dienstleistungswahl hier Monopole zur Bürger-Ausplünderung ermächtigt werden…
Die dezentrale und biologische Pflanzenkläranlage in Penk
stellt dem entgegen eine kostengünstige, überlegene und umweltfreundliche Abwasseralternative als EU-Vorbild dar, womit sich das super-teure Kommunal-Abwasserkanalpro-jekt für Kleinst-Ortschaften als lobbyistische Steuergeldver-schwendung und Schuldenmacherei erweist ! Besonders überzeugen tut hier, wenn parallel in der Landwirtschaft un-geklärte Fäkalien und der gifte-belastete Botulin-Kadaverin-Klärschlamm (Sondermüll) in unmittelbarer Nähe der Trink-wasser-Einzugsgebiete wieder als sinnloser Profitkreislauf
zurück vor die Haustüre der Bürger entsorgt wird. Und auch die Abwasserkanalisation vom Petzen-Skigebiet hat an der Trinkwasser-Verschmutzung nichts geändert. Und wenn ge-prüfte Waschmittel (analog Dünger) nicht umweltverträglich wären, so muß der Staat diese Waschmittel verbieten. Das sinnlose Kanal-Bauprojekt wäre sofort zu stoppen, da die (biologischen) Wettbewerbs- und Ausschreibungs-Alterna-
tiven unterdrückt wurden und Besitzfragen ungeklärt sind…

DI Volkhard Zukale aus Celovec ob Vrbskem Jezeru

24.11.2011 16:38 | Volkhard Zukale

Was soll man zu so einem Armutszeugnis noch sagen, einfach nur traurig!
Nicht dass solch proletenhafter Ton und Umgang seitens unserer “Volksvertreter” Standard werden… “Warum denn sachlich wenn es auch persönlich geht - Ihr Bürgerbüro!”

Hut ab dass es trotz alledem noch Leute gibt die sich nicht alles aufdrücken und gefallen lassen, bräuchten mehr davon!

24.11.2011 15:10 | Stephan Mert

diese drohung entspricht ganz dem niveau des 2ten vizebgm.

meine aufforderung an den 2ten vize, du bist rücktrittsreif,

pepe pototschnig
took36

24.11.2011 14:18 | josef pototschnig

Kaum zu glauben. Würde dem betroffenen Bürger raten die Sache der Staatsanwaltschaft zu übergeben. Das sind ja Zustände wie im alten Lybien unter Gadaffi !!!!!

23.11.2011 23:29 | Josef S.

Das sind Zustände wie in einer offenen Diktatur.
Der Vorgang sollte dringend dem Europäischen
Gerichtshof für Menschenrechte eingereicht wer-
den…

Viele liebe Grüße, Volkhard
Celovec ob Vrbskem jezeru

23.11.2011 19:14 | Volkhard Zukale


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