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UNSERE GEMEINDEN

AKTUELLES
16. Mai 2012, Feistritz ob Bleiburg / Bistrica nad Pliberkom
Niederschrift einer historischen GR - Sitzung
06. Mai 2012, Bleiburg / Pliberk
Der Apostolische Nuntius besuchte Bleiburg / Pliberk
30. Apr 2012, Feistritz ob Bleiburg / Bistrica nad Pliberkom
Segnung neuer Einsatzfahrzeuge der FF St. Michael / Šmihel
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18. 05. Wien/Dunaj, KSŠŠD, Mondscheingasse 11 (rdeča vrata / rote Tür), 7. Bezirk
Gledališka predstava (Theatervorstellung) & KonCZert
25. 05. Bleiburg/Pliberk, Kulturni Dom
Voxon A-cappella Festival
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ARGENTINSKO-KOROŠKI KONCERT
03. 06. Feistritz/Gail / Bistrica na Zilji, Alte Post/Stara pošta
Družinsko petje
15. 06. Zell/Sele, Pod Mažejevo lipo
Koncert ” Pesem združuje - Lieder verbinden”
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Ausbau der Petzen - Landesstraße
Ein Spatenstich mit oranger Wahlkampfrhetorik
In den Landgemeinden ist es immer ein Freudentag, wenn endlich wieder igendwo eine Straße ausgebaut oder erneuert wird. Viel zu oft müssen die Menschen auf solche Ereignisse zu lange warten.
Als Gemeinderat habe ich daher mit großer Freude die Einladung angenommen, der Spatenstichfeier für den Ausbau der Feistritzer Landesstraße, in Richtung Schigebiet Petzen, beizuwohnen. Jede Investition in den ländlichen Raum und in die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur ist nur zu begrüßen.
So weit so gut. Ich habe auch damit gerechnet, dass der Verkehrsreferent und Landeshauptmann Gerhard Dörfler die Gelegenheit nutzen wird, um seine "Leistungen" für den Südkärntner Raum zu würdigen. Das tun die Politiker immer, nicht nur orange. Wenn es tatsächlich etwas Positives ist, was es zu erwähnen gilt, so habe ich auch gar nichts dagegen.
Sehr wohl aber habe ich etwas dagegen, dass Dörfler solche Veranstaltungen dazu missbraucht, um seine zweifelhafte Sicht der Volksgruppenproblematik breitzuschlagen. Was hat ein Spatenstich für einen Straßenausbau mit den zweisprachigen Ortstafeln gemein? Noch dazu in einer Gemeinde, die die Topographiefrage bereits vor Jahren positiv gelöst hat. Thema verfehlt kann mann da nur sagen und damit "nicht genügend". Ein "Fauxpass" für einen Landeshauptmann der in dieser Form seinem Vorgänger wohl nicht passiert wäre.
Es ist nur zu bedauern, dass von BZÖ-Seite versucht wird künstlich Konflikte sogar in Gemeinden hineinzutragen, wo es Konflikte etwa um Ortstafeln gar nicht gibt. Bereits Mahle-Direktor Mlinar hat 1990, als seinerzeitiger Kommissär, im Einvernehmen mit allen Fraktionen des Gemeinderates, diese Frage bei uns gelöst. Auch die örtlichen BZÖ-Vertreter, die gerade drauf und dran sind, sich neu zu formieren und mit denen es eine sehr sachliche Gesprächsbasis gibt, würden Dörfler mit Sicherheit vor solchen verbalen "Ausflügen" warnen. Wir sind in Feistritz/ Bistrica stolz auf das Erreichte, auch im Bezug auf das Zusammenleben der beiden Volksgruppen und lassen uns daher von Landespolitikern, die offensichtlich so manches nicht oder noch nicht begreifen, DAS nicht kaputtmachen!
Lieber LH Dörfler, deshalb ein gut gemeinter Rat: bevor du wieder irgendwo in den Fettnapf polterst, berate dich lieber vorher mit Menschen vor Ort. Wird für alle besser sein, für dich und auch für die betroffenen Gemeinden!
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